Der Philips Pro Curler im Test

Locken auf Knopfdruck? Martina Parker testet den Philips Pro Curler auf Herz und Nieren.

Ich mag Techno für die Haare. Ich finde, dass der Steampod von L´Oréal Professional – eine Art Dampfbügeleisen für Haare - das beste Glätteisen der Welt ist und weiß, dass die Heizwickler von Babyliss vor Abendevents den Friseur ersparen.

Insofern wartete ich bereits gespannt auf den neuen PhilipsPro Curler. Ein Gerät, das Haarsträhnen ins Innere zieht, dort um einen Heizstab wickelt und als prächtig geformte Locke wieder ausspuckt. So weit - die ins Umgangsprachliche übersetzte Auslobung des Pressetextes. Das exakte Wording in der Gebrauchsanweisung ist eher trocken, weshalb ich es Ihnen lieber erspare.

Leider scheitere ich schon beim richtigen „Anlegen“ des Gerätes. Ich gehöre nämlich zu den Leuten, die Bewegungen vor dem Spiegel immer in die genau verkehrte Richtung machen. Nach drei Minuten schaffe ich es endlich, eine Haarsträhne im richtigen Winkel zu platzieren. Anfängerglück ist mir hold. Das Gerät formt diese zu einer herrlichen Kringellocke. Doch schon der nächste Versuch endet im Disaster. Die Haare verwickeln sich. Ich bekomme die Strähne nicht mehr aus dem Gerät, sondern ziehe und zerre und bekomme Panik, dass mein Haar darin verbrennt. Der dritte Versuch ist ähnlich katastrophal. Ich gebe auf.

Fazit: Ich bin sicher, dass Tool funktioniert, wenn man A, entweder Friseur, oder B, eines dieser begnadeten Youtubergirls ist, die sich den ganzen Tag die Haare machen.
Für meine Wenigkeit und andere Personen mit zwei linken Händen in Sachen DIY Styling leider NOT.

Philips Pro Curler HPS940/00, Lockenkammer mit Titanium-Keramikbeschichtung, Ab Oktober 2015 im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung (UVP): 139,99 Euro.

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