Der perfekte Mokka

Die WIENERIN-Redaktion sammelte ihre besten Mokka-Tipps zusammen und erstellte auf diese Art folgendes Rezept.

Immer öfter starren Kellner einen ratlos an, wenn man einen doppelten Mokka bestellt. Keinen Espresso. Manche bestellen den Mokka dann zu Fleiß und lassen den Geschäftsführer kommen. Um dann erst recht einen Ristretto serivert zu bekommen. Ein echter Mokka ist nämlich gar nicht so einfach herzustellen. Es braucht zwar keine zauberhände, dafür Aufmerksamkeit und Geduld. So gelingt er garantiert!

1. Kaltes Wasser, Zucker und Kaffee in den Cevze geben. Wichtig: Der Zucker muss sich im kalten Wasser auflösen. Deshalb: Gut umrühren, und damit auch nicht aufhören. Schalten Sie den Herd auf kleine Hitze! Der Kaffee muss langsam zum Köcheln gebracht werden, das erhöht die Geschmacksintensität.

2. Unter ständigem Rühren insgesamt dreimal leicht zum Brodeln bringen. So, und jetzt ganz wichtig: Nach dem ersten Aufkochen bereits den entstandenen Schaum abschöpfen und in die vorbereiteten Tassen geben. Grund: Beim zweiten und dritten Aufkochen wird der Schaum immer weniger, richtiger Angeber-Mokka braucht aber eine feine Schaumschicht obendrauf.

3. Nach dem dritten Aufkochen den Kaffee vorsichtig vom Rand her in die Tassen gießen, um den darin befindlichen Schaum nicht aufzulösen - dieser Schaum sollte am Ende oben schwimmen. Fertig!

Für 2 Tassen:
1 sogenannter Cezve, das sind diese kleinen türkischen Stiel-Kochkännchen aus Kupfer oder anderem Metall.

2 gehäufte TL feinst gemahlenen Mokka-Kaffee (noch feiner als Espresso-Kaffee!)
2 TL (oder nach Geschmack) Zucker
2 kleine Tassen Wasser (Puristen jagen es noch durch einen Filter wie die klassichen Britta- oder BWT-Filter, der Metalle und Kalk rausfiltert, das macht den Kaffee noch besser, sagen Kaffee-Fetischisten). Nach Geschmack: eine Prise feinst gemahlener Kardamom, Zimt oder Nelken. Muss aber nicht sein.

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