Der perfekte Auftritt

Die WIENERIN beantwortet die brennendsten Fragen rund um schöne Beine und gepflegte Füße.

Erst können wir es kaum erwarten. Dann sind wir völlig unvorbereitet schon mitten in der Minirocksaison! Die WIENERIN beantwortet die brennendsten Fragen rund um schöne Beine und gepflegte Füße.

Text Martina Parker Fotos Folio ID, beigestellt

Man hört, Britney Spears würde sich mit Selbstbräuner Muskeln aufmalen. Geht das?
In den USA gibt es tatsächlich ein Airbrush-Verfahren mit Selbstbräuner, das durch ­geschicktes Schattieren die Illusion eines muskulös definierten Körpers schafft. Aber diese optische Täuschung funktioniert selbstverständlich nur, wenn man schon von Haus aus eine halbwegs durchtrainier­te Figur hat. Von Eigenversuchen in dieser Richtung sei dringend abgeraten! Das Ergebnis würde nur unregelmäßig und fleckig wirken. Empfehlenswert sind hingegen Selbstbräuner, die zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und sowohl tönen als auch straffen. Sie sorgen dank Anti-Cellulite-Wirkstoffen für ein glatteres Hautbild und durch die dunklere Hautfarbe wirkt man mit Selbstbräuner ohnehin immer ein bisschen sportlicher und schlanker.

Warum ist Selbstbräuner für die Beine und nicht fürs Gesicht geeignet?
Viele enthalten Shimmering-Partikel für den sogenanten Seidenstrumpf­effekt oder tonifizierende Wirkstoffe gegen schwere Beine. Beides könnte im Gesicht Irritatio­nen auslösen.

Auf meinen Oberschenkeln häufen sich die geplatzten Äderchen. Was kann ich tun?
Die Neigung zu Besenreisern und blauen Äderchen wird leider vererbt. Das optische Problem kann durch Veröden gelöst werden. Dabei wird ein spezieller Schaum in die Äderchen gespritzt. Er verklebt die Innenwände der Blutgefäße miteinander und sorgt dafür, dass kein Blut mehr durchfließen kann. Das Ergebnis: Die Äderchen verblassen. Die Behandlung dauert 15 bis 30 Minuten, meist sind drei bis fünf Sitzungen notwendig. Wichtig für die Planung: Nicht unbedingt vor dem Urlaub durchführen lassen, denn nach dem Eingriff können kleine Blutergüsse entstehen und auch Sonne und Hitze sind mindestens 14 Tage lang tabu. Übrigens können auch „Pille“, Hormonspirale, Nuvaring oder Hormon-Ersatz­therapien die Bildung von Besenreisern ­begünstigen.
Meiden Sie generell starke Kalt-heiß-Einflüsse (z. B. nach dem Sonnebad von der Sonne aufgeheizt in den kalten Pool springen). Lagern Sie bei sitzenden Berufen ab und zu zwischendurch die Beine hoch. Und vermeiden Sie Kleidungsstücke, die sie in der Leistengegend oder an der Taille abschnüren. Personal Trainer raten außerdem von allen „hüpfenden“ Sportarten ab. Denn beim Laufen oder Springen wird das Bindegewebe durch einen Aufprall des drei- bis fünffachen unseres Körpergewichts stark strapaziert. Durch die Stoßbewegungen wird spontan viel Blut in die Gefäße gepumpt. Das kann die schwachen Gefäß­wände überfordern. Ideal sind Sportarten wie Walking, Radfahren, Inlineskaten oder Schwimmen. Schummelmethode: Wasserfeste Camouflage-Make-ups aus der Apothe­ke (z. B. von Vichy) decken die Besenreiser optisch sehr gut ab.

Stimmt es, dass die Haare an den Beinen durchs Rasieren stärker nachwachsen?
Nein, denn die Anzahl der Haarwurzeln verändert sich durchs Rasieren nicht. Die nachwachsenden Härchen erscheinen nur deshalb dicker und dunkler, weil ihre zarten Spitzen gekappt wurden. Ein guter Nass­rasierer ist eine gute Investition. Weitere praktische Do-it-yourself-Methoden sind Enthaarungscremes und Wachs. Gut für Wehleidige sind Epiliergeräte, die die Haut während der Depilation kühlen (z. B. von Braun).

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Mehr Antworten finden Sie in der Juli-Ausgabe der WIENERIN.

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Mit der richtigen Pflege­strategie werden Beine zum Blickfang.

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