Der Kommentar zur Sendung: Land der Berge, Land der Topmodels?

Die erste Staffel von Austria’s Next Topmodel geht diesen Donnerstag ins Finale. Was bleibt ist die Frage, ob eine oder mehrere Finalistinnen der Sendung in Zukunft auf internationalen Laufstegen trittsicher unterwegs sein werden.

Wenig Internationalität stellten die fünf Kandidatinnen beim Ausflug in die Modemetropole Mailand zur Schau. Im italienischen Großstadtdschungel stießen sie sowohl an ihre sprachlichen („Bei der Agentur Bäatritschee treffen wir dann den Oberboss“) als auch an ihre organisatorischen Grenzen (Heulkrampf auf offener Straße begleitet von „Ich kenn mich ja schon in Wien nicht aus“). Sind das die richtigen Voraussetzungen für die Catwalks dieser Welt?


Zurück in der Heimat wurde diese dann auch gleich Thema des nächsten großen Shootings: unter dem Motto „Made in Austria“ sollten die fünf Kandidatinnen Kreativität bei Outfit, Make-up und Inszenierung beweisen. Wirklich auf den Punkt brachte es hierbei Kim, die sich von Gustav Klimt inspirieren ließ, bei so manch anderer Kandidatin war hingegen relativ wenig Heimatverbundenheit zu entdecken.

Am Ende konnte Klimt Kim nicht ins Finale retten, die Unsicherheit am internationalen Pflaster (siehe Heulkrampf) sowie beim Gehen allgemein wurden für sie leider zum Stolperstein.


Wer am Donnerstag als Gewinnerin in das Flugzeug steigen darf und direkt zu „ Germany’s Next Topmodel“ fliegt, wissen wir noch nicht. Ein bisschen Zeit sich Österreichisches und Internationales anzueignen haben die vier Finalistinnen ja noch.


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