Der innere Schweinehund- Wer kämpft gegen den ganz Großen?

Schweine sind klug, Hunde treu. Die imaginäre Kombination ergibt einen vertrauten Unsympathler, den inneren Schweinehund.

Schweine sind klug, Hunde treu. Die imaginäre Kombination ergibt einen vertrauten Unsympathler, dem wir uns oft ausgeliefert fühlen:den inneren Schweinehund. Mit der richtigen Strategie lässt auch er sich zähmen. Den Kampf aufnehmen ist also nicht unmöglich!

TextElisabeth Schneyder
Jeder zweite Österreicher hat schon einmal eine Diät probiert. Die Hälfte aller Raucher will dem blauen Dunst abschwören. Zig gute Vorsätze und sinnvolle Ziele haben die Tapferen zunächst begleitet. Trotzdem ist die „Rückfalls-Quote“ meist höher als jene des Erfolgs.
Einchecken in Richtung Erfolg, dann abheben und siegessicher am Ziel landen. Das nehmen wir uns alle vor. Doch wie halten wir durch und umgehen die fatale Bruchlandung?
Personal Trainerin Christina Karnicnik vom Studio Manhattan- Süd (www.manhattan.at) erklärt, wie Sie es schaffen, Ihr Ziel zu ereichen.
Klein anfangen.
Von allein kommt der richtige Moment für den Trainingsbeginn sowieso nie – dafür sind wir alle einfach zu gut im
Erfinden von Ausreden.
Die Lösung: Bestimmen Sie den richtigen Moment, und zwar: jetzt. Das ist immer möglich: Mal ein Stück zu Fuß statt mit dem Bus, ein paar Streck- und Dehnungsübungen nach dem Zähneputzen, einmal am Tag auf einem Bein stehen – und schon ist ein Anfang gemacht.
Sich nicht Überfordern.
Intensität und Umfang des Trainings sind ausschlaggebend für den Trainingserfolg. Vor allem am Anfangist die Motivation meist groß. Doch leider artet das meist in überehrgeizige, nie enden wollende Trainingseinheiten aus, die zu Frust und Scheitern führen. Deshalb: langsam und in kleinen Einheiten beginnen! Nach und nach kann die Dauer und Häufigkeit des Trainings gesteigert werden. So können sich Körper und Seele stetig anpassen.
Spaßfaktor.
Was immer Sie wählen: Training muss Spaß machen! Es bringt nichts, einem Fitnesstrend nachzueifern, wenn Sie keinen Spaß daran haben. Probieren Sie möglichst viele Sportarten aus. Es ist bestimmt etwas für Sie dabei. Fadesse hingegen ist der Tod des guten Vorsatzes.
Zufrieden sein.
Nur wer sich regelmäßig bewegt, wird entsprechende Ergebnisse erzielen. Leider fallen einige Sportarten aufgrund technischer Schwierigkeit oder fehlender Motorik am Anfang ein wenig schwer. Das ist normal. Also: Kleine Erfolge ebenso genießen wie die großen, die durch konsequentes Training kommen.
Teamwork.
Zu zweit geht’s besser. Hauptsache, Sie verstehen sich mit Ihrem Trainingspartner und ergänzen sich. Ab und zu ist es zwar lustig, mit ehrgeizigen, leistungsstarken Sportlern mitzutrainieren. Auf Dauer kann es aber gewaltig frustrieren, dauernd hinterherzuhetzen. Umgekehrtmacht es auch keinen Spaß, als ausdauernder Läufer mit Anfängern dahinzutraben. Trainingspartner sollten sich immer im Klaren über
Ziel und Leistungsniveau sein.
Brennstoff.
Sorgen Sie für die nötige Power. Vor allem beim Thema Ernährung regieren noch viele Irrtümer. Hauptfaktor für Gewichtskontrolle ist und bleibt die Ernährung. So wird man auch nur Freude an der Bewegung haben, wenn man richtig isst. Das Falsche, zu üppig, zu wenig – und schon kann die Lust am Sport vergehen. Auch hängt es von der Sportart ab, wie viel und was ideal ist. Lassen Sie sichberaten. Und nicht vergessen: trinken! Mit Leitungswasser verdünnter Apfelsaft ist perfekt.
Stimmung machen.
Rufen Sie sich immer wieder ins Gedächtnis, wie gut Sie sich nach einem Training fühlen und wie sehr Sie sich über sich selbst ärgern, wenn Sie den Tag auf der Couch verbringen.
...und das sei nur ein Anfang. Mehr zum Thema in der WIENERIN Mai-Ausgabe!







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