Der große Flirtguide - so klappt es bestimmt!

Spontan, sexy und spielerisch: Ein Flirt verpflichtet zu nichts und macht das Leben liebens- und lebenswerter. Wir bringen Sie Buchstabe für Buchstabe ans Ziel, vom ersten Funkenschlag bis zum heißen Date.

A: Augen

Zugegeben: Es macht immer auch ein bisschen Angst, den Wimpernvorhang zu heben und das Tor zur Seele preiszugeben. Aber über diese Schwelle müssen Sie drüber - denn der erste Wink zum Flirt kommt immer aus den Augen der Frau. Dieser direkte Blick-Kontakt (sofern man von ihm nicht als komplett unattraktiv eingestuft wird) macht Sie auf jeden Fall sympathisch. Er aktiviert bei ihm nämlich das Belohnungszentrum im Gehirn, das erwartungsvolle Vorfreude produziert.
Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, was Männerblicke bedeuten, raten wir zu einer Stoppuhr. 0,8 Sekunden Herschauen bedeuten - nichts Besonderes. Spannend wird es nach 2,4 Sekunden. Tut er anschließend zwei bis drei Minuten ganz harmlos, um Sie dann wieder länger als zwei Sekunden ins Visier zu nehmen - Bingo! Dann können Sie bald auch verbal kommunizieren. Und sich immer länger in die Augen schauen ...

B: Berührung

Eine Sache der Dosierung. Eine kleine Berührung am Arm, an der Schulter oder am Rücken irritiert keinen Mann - auch wenn er nicht ausgesprochen an Ihnen interessiert ist. Und wenn er es doch ist, dann signalisiert ihm so ein Mini-Kontakt, dass er (etwas später) seine Hände auch nicht mehr unbedingt bei sich behalten muss. Etwas heikler sind eindeutigere Zärtlichkeiten. Da fühlen sich viele Männer überrumpelt oder aus ihrer Jäger-Rolle geschossen. Und Letzteres ist eine Sache, die männlicher Leidenschaft nicht unbedingt förderlich ist ...

C: Chemie

Gleich und gleich gesellt sich gern - wir finden jemand anziehend, der ähnliche Gesichtszüge hat wie wir, ähnliche Werte, Bildung und Humor. In einem aber muss definitiv ein Unterschied sein: im Immunsystem. Am antörnendsten duften für uns Männer, deren Marker sich hierin stark von den unseren unterscheiden. Das garantiert im Fall des Falles gesunde Babys - und schon lange davor, dass wir von ihm die Nase einfach nicht voll kriegen.

D: Date

Eine Verabredung ist die logische Konsequenz eines geglückten Flirts und damit ein eigenes Kapitel. Zur Beruhigung: Versuchen Sie, Ihr erstes Date wie einen Abend in der Tanzschule zu betrachten: Wenn zwei Menschen, die einander fremd sind, zum ersten Mal tanzen, stolpern sie leicht, treten sich hin und wieder auf die Füße und kommen manchmal auch aus dem Takt. Der Rhythmus fehlt noch. Vom ersten Augenkontakt bis zum ersten Kuss wird es noch viele Missverständnisse geben, die geklärt, und Pannen, die beseitigt werden müssen. Klingt anstrengend. Aber auch sehr aufregend.

E: Eisprung

Die perfekte Zeit, um einen Flirt ins Auge zu fassen. Und zwar aus mehreren Gründen: Erstens sind Frauen in der Phase ihrer höchsten Fruchtbarkeit am empfänglichsten für männliche Reize, seien die jetzt optischer oder olfaktorischer Natur. Zweitens wirkt unser körpereigener Duft während der Eisprung-Phase auf fast alle Männer beinahe unwiderstehlich. Drittens werden Frauen laut einer Studie, die Psychologen in Discos durchgeführt haben, während ihrer fruchtbaren Tage häufiger berührt - unter anderem, weil sie sich da unbewusst auch erotischer anziehen. Und viertens beeinflusst der Pegel weiblicher Geschlechtshormone, die zu diesem Zeitpunkt durch den Körper strömen, auch unsere Kreativität, unseren Einfallsreichtum und sogar die Fähigkeit, Frustrationen wie einen Korb leichter wegzustecken.

F: Flirt

"Eine Liebelei, ein harmloses, kokettes Spiel mit der Liebe", so bezeichnet der deutsche Duden den Flirt, Websters Dictionary definiert "to flirt" als "to act amorously without serious intentions". Und die Etymologie weiß, wer's erfunden hat: die Franzosen, wer sonst. Das Wort "flirten" entspricht der Eindeutschung des englischen Worts "to flirt", das seinerseits vom französischen Wort "fleur" für Blumen, bzw. "fleureter", sprich "Blumen streuen, den Hof machen" hergeleitet werden kann. Doch es sind nicht die Männer, von denen der Verführungsversuch zuerst ausgeht. Einer Studie des österreichischen Forschers Karl Grammer vom Ludwig Boltzmann Institut für Urbane Ethologie in Wien ergab, dass Frauen - ohne sich dessen bewusst zu sein - die Männer verführen. Demnach sind Frauen offensichtlich von Natur aus die leidenschaftlicheren Flirter: Selbst wenn sie ihren Gesprächspartner mäßig attraktiv finden, senden sie nicht sofort ablehnende Signale aus. Einzig und allein, wenn der Mann zu viel redet, reagieren Frauen ausschließlich negativ.

G: Geheimnis

Sie tragen das Herz auf der Zunge? Schlucken Sie es runter. Die detaillierte Offenbarung sexueller Vorlieben oder die Verteuflung des Ex-Freundes kommen bei einem zarten Flirt nicht gut. Ebenso deplatziert wirken auch Geldsorgen, Krankheiten oder Todesfälle in der Familie. Beim ersten Kontakt gilt: Immer schön mysteriös und unverbindlich bleiben. Handeln Sie spontan. Tun Sie das Unerwartete. Die Routine kommt früh genug. Das wusste sogar Albert Einstein. Und sagte: Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.

H: Hemmungen

Es soll ja Frauen geben, die einen attraktiven Mann keinesfalls anschauen, seine Blicke keinesfalls erwidern und ihn keinesfalls anlächeln. Der Grund? Meist falsche Glaubenssätze wie: "Dabei vergebe ich mir was und werde dann nur ausgenutzt/belästigt/für mannstoll gehalten." Oder: "Der denkt dann, ich hab's nötig und laufe ihm nach." Wenn Sie zu diesen Abblockerinnen gehören, sollten Sie sich innerlich umprogrammieren. Punkt eins: Ein Flirt ist erstmal nur ein Spiel - und kein öffentlicher Heiratsantrag. Und Punkt zwei: Wir haben's alle nötig, mit dem anderen Geschlecht Kontakt aufzunehmen. Das heißt allerdings nicht, dass Sie jetzt die abgebrühte Flirtmaus markieren sollten. Eine leichte Befangenheit ist natürlich und hat auch Charme - solange Sie sich dafür nicht gleichzeitig innerlich abwerten à la "Ich blöde Kuh bin ja so was von krampfig, dass ich mir schon selber peinlich bin ..." - Selbstbewusstsein heißt nicht unbesiegbar zu erscheinen, sondern sich der Person bewusst zu sein und zu ihr zu stehen, die man in dieser besonderen Situation eben gerade ist.

I: Intuition

Achtung: Ja nicht weghören, wenn Ihnen Ihre innere Stimme während eines Flirts was sagen will! Und auch nicht mit scheinrationalen Argumenten dagegenreden. Etwa: "Der sieht doch so seriös aus, der kann kein Aufreißer sein." Oder: "Egal, dass er nur Schwachsinn verzapft, aber er scheint wenigstens wirklich an mir interessiert." - Was immer Ihr Bauchgefühl verlautbart - nehmen Sie es ernst. Sonst ärgern Sie sich zwei Wochen oder zwei Monate oder zwei Jahre später grün und blau, dass Sie es nicht getan haben.

J: Jagd

Die aufregendsten Flirts passieren unvorbereitet und auf unerschlossenem Terrain. Aber die sind eben zufällig. Hier ein paar Revier-Vorschläge und ihre Erfolgschancen:

Top drei

  • Private Party: Beste Orte für die Offensive: zu Beginn in der Küche, danach auf der Tanzfläche. Auch beim gemeinsamen "Aufs Klo warten" ergeben sich oft gute Gelegenheiten.
  • Freundeskreis: Jemanden über jemand anders kennen zu lernen erhöht das Sympathie-Potenzial enorm und sorgt gleich für Gesprächsstoff.
  • Bar: Wählen Sie eine Bar nach Ihren Vorlieben. Wer sich deplatziert und verunsichert fühlt, strahlt wenig Flirt-Appeal aus.

Flop drei

  • Clubbing: Flirt-Booster wie Humor und Körpersprache gehen im Disco-Donner unter.
  • Büro: Flirten ist nur dann erlaubt, wenn Sie die Grenzen kennen. Entpuppt sich der Flirtpartner als Niete, sind Sie ihm auf unabsehbare Zeit ausgeliefert.
  • Museen, Bibliotheken, Ruheraum etc.: Orte, an denen Schauen erlaubt, aber Reden verboten ist, sind ein schlechtes Jagdrevier.

K: Korb

Tut immer weh. Aber es kommt darauf an, womit der Korb gefüllt ist ...

  • der gerechtfertigte Korb. Wer den anderen bedrängt, seine Signale ignoriert und um Komplimente bettelt, wird zu Recht abgewiesen. Haben Sie versucht, eine Rolle zu spielen und dabei ein falsches Bild von sich vermittelt? Sofern Ihr Flirtpartner nicht restlos ignorant (oder betrunken) ist, merkt er das.
  • der situationsbedingte Korb. Vielleicht haben Sie die Situation überinterpretiert. Und das Objekt Ihrer Begierde hat gar nicht gemerkt, was eigentlich los ist. Oder er ist einfach nicht in Stimmung, mit Ihnen zu flirten (Olympiade, gebrochenes Herz, Stress, Homosexualität, frisch verheiratet ...).
  • die pure Frechheit. Wenn einer sagt: "Hey, lass mich bloß in Ruhe", braucht er eine eiskalte Retourkutsche. "Hm, ich dachte nie im Leben, von jemandem einen Korb zu bekommen, der so wenig Haare/ein so geschmackloses Sakko/so üblen Mundgeruch hat" wären ein paar Vorschläge dafür.

L: Lovemap

Warum fährt man auf jemanden ab? Warum hämmert der Puls bei dem einen, während uns das Lächeln eines anderen völlig kalt lässt? US-Sexualforscher Iohn Money meint, das läge an der "Lovemap", der inneren Liebes-Landkarte. Die, so seine These, brenne sich zwischen dem fünften und achten Lebensjahr wie eine Matrix in die Hirnschaltungen ein. In dem neuronalen Blueprint ist dann lebenslang alles gespeichert, was das Geborgenheitsgefühl und die Ängste, die Zuneigung und den Ekel des Kindes einst ausschlagen ließ: das zärtliche Kraulen der Mutter in den Haaren, der Witz des Vaters, die Furcht einflößende Strenge des Großvaters oder die Koketterie der Nachbarin. Dadurch sind die Grundzüge des idealen Geliebten festgelegt, lange bevor man ihm "wie durch eine göttliche Fügung" begegnet. Dann kommt der Sekunden-Check. Und wenn der mit dem erworbenen Liebescode übereinstimmt, dann ruft ein Lächeln eben eine biochemische Kaskade der Extraklasse hervor.

M: Marcello Mastroianni,

Italienischer Filmschauspieler (1924-1996): "Ein Flirt ohne tiefere Absicht ist ungefähr so sinnvoll wie ein Fahrplan ohne Eisenbahn." Soll heißen, überprüfen Sie Ihre Ziele, bevor aus dem Flirt ernst wird: harmloses Geplänkel, heiße Affäre oder Beziehungswunsch? Macht vieles einfacher.

N: Nervosität

Halt, kneifen gilt nicht. Auch, wenn Sie das Gefühl haben, am liebsten alle zehn Nägel auf einmal beißen zu wollen. Oder ständig mit dem Ellenbogen die Gläser umstoßen: Stellen Sie sich. Immerhin signalisiert Ihre Nervosität dem anderen, dass er über Macht verfügt und bei Ihnen etwas auslöst - und das ist schließlich ein großes Kompliment für ihn. Daher ermutigt es ihn eher zu einem Flirt, als dass es ihn abschreckt. Weichen Sie hingegen aus, kann er nicht unterscheiden, ob Sie nur ängstlich oder ablehnend sind. Zur Entspannung zwischendurch: Auf der Toilette Make-up auffrischen.

O: Offenheit

Das aller-allerwichtigste Element für einen guten Flirt. Und zwar in all ihren Facetten. Zuerst einmal braucht es die Offenheit für sich selbst - für die eigenen Impulse, Ideen und Gefühle. Dann braucht es den Respekt für den anderen. Also nicht manipulativ und tricky, sondern ehrlich neugierig auf ihn zu sein und ihm Raum für seine Möglichkeiten zu lassen. Und als Drittes braucht es noch die totale Offenheit der Situation gegenüber. Also dem Angeflirteten nicht sofort Erwartungen und Sehnsüchte überzustülpen. Ihm Forderungen vor die Nase zu knallen, wie er zu sein hat. Oder ihn in eine Schublade zu stecken.

P: Parfum

Was den Geruchssinn betrifft, haben wir uns von unseren tierischen Urahnen wenig entfernt. Der - wohl dosierte - Geruch nach Erregung, Schweiß und Sex macht uns an - so wie damals auf den Bäumen. Daran sollten wir denken, bevor wir uns in Wolken von Deo und Parfüm einhüllen. Bei der Wahl des passenden Flirt-Parfums gilt: nicht den eigenen Körpergeruch überdecken, sondern je nach Typ (romantisch, extravagant, sinnlich, herb ...) unterstreichen.

Q: Quälgeist

Das ist der Mann, der zu viel redet. Und am liebsten über sich selbst. Meistens ist er auch nicht imstande, ablehnende Körpersignale wie sich wegdrehen, Arme verschränken und Blickontakt meiden richtig zu interpretieren und kommt dann vielleicht noch mit Sprüchen wie "Na, Süße, warum so schüchtern?" - Nun, dann seien Sie eben nicht schüchtern. Ein grober Klotz braucht einen groben Keil. Also Abfuhren, die selbst einem Dauerredner die Sprache verschlagen.

R: Rausch

Falls der Ort des Geschehens eine Bar oder eine Party ist (im Supermarkt oder im Büro wirkt ein Schwips befremdlich), ist ein Gläschen in Ehren absolut gerechtfertigt. Alkohol regt die Lust- und Sexualzentren im Zwischenhirn an und verleiht der Fantasie Flügel, indem er innere Kontrollmechanismen schwächt. Bekanntlich macht aber die Dosis das Gift. Wer kann denn trotz Zungenschlag prickelnd kommunizieren? Der Rausch der Hormone sollte beim Flirten fürs Erste ausreichen.

S: Styling

Marketing-Experten sagen: Ein Produkt zieht durch die Verpackung innerhalb von fünf Sekunden die Aufmerksamkeit auf sich, nicht durch die Qualität des Inhalts. Ein bisschen Produktoptimierung in Form von typgerechtem Styling hat deshalb noch niemandem geschadet. Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, gilt als bestes nonverbales Flirtsignal immer noch die gute, alte Rapunzel-Masche: Wer mit den Haaren spielt, spielt auch mit dem Feuer. Eine Studie eines internationalen Kosmetikkonzerns besagt: 76 Prozent aller Frauen fassen sich gerne selbst ins Haar. Und 44 Prozent davon setzen den Griff in die Locken bewusst ein, wenn Sie einen Mann locken wollen. Lassen Sie also Ihr Haar herunter ...

T: Tanzen …

... ist flirten, und ein Flirt ist ein Tanz. Forscher haben herausgefunden: Je interessierter eine Frau an einem Mann ist, desto mehr Bewegungen macht sie. Mimik, Hände, Körper - alles flattert wie ein Schmetterling über die Frühlingswiese. 70 bis 80 Prozent der menschlichen Kommunikation finden im nichtsprachlichen und unbewussten Bereich statt. Und das ist auch der Grund, warum Singles die Tanzfläche nicht scheuen sollten: Nirgendwo sonst können Sie anderen so viel von sich erzählen, ohne ein Wort zu sagen. Und nirgendwo sonst ist es möglich, dass Menschen, die (noch) kein Liebespaar sind, sich körperlich so nahe kommen können.

U: Urlaub

Hola chica, que passa? Voulez vous, oder lieber nischt? Zu Hause würde kaum jemand auf diese flache Anmache eingehen, doch im Urlaub ist eben alles anders. Die Klischees: Italienische Männer neigen dazu, sich gnadenlos selbst zu überschätzen, in Frankreich ist Flirten ein Nationalsport, und Amerikaner verwechseln ein Date gerne mit einem eindeutigen Angebot. Die Übersetzung für typische Urlaubsflirtsprüche:

  • Ich habe keine Freundin zu Hause! Ehrlich! (Natürlich habe ich Frau und Kinder und nicht vor, sie zu verlassen!)
  • Ich reise morgen ab ... (Ich fahre in zwei Wochen, ich will dich nur möglichst schnell ins Bett ktiegen ...)
  • Ich benutze keine Kondome, weil ich dir so nah wie möglich sein will! (Ich bin ein Idiot, der gerade versucht, dich zu ungeschütztem Sex zu überreden.)

V: Verbalerotik

Flirten für Fortgeschrittene. Doch vor dem Reden kommt das Denken: Wenn jemand erotische Fantasien und Gefühle auch dann zulässt, wenn noch keine tiefe persönliche Bindung vorliegt, wirkt er auf andere attraktiver und gerät schneller in eine prickelnde Situation. Die kann man mit eindeutigen Zweideutigkeiten natürlich gezielt weiter anheizen - was aber nur empfehlenswert ist, wenn man sein Gegenüber wirklich mag und auch einschätzen kann. Denn sonst könnte es passieren, dass es bei einem "Tschüss, war nett, ich geh jetzt!" zu Problemen kommt.

W: www

Egal ob Sie Rat, Tat oder einfach ein Date brauchen, hier klicken Sie richtig:

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X: X-rated

Wer flirten will, und das gut, muss nicht nur seine Hemmungen auf den Index setzen. Auch wer zu dick aufträgt, ist schnell im Off. Wenn Sie das Make-up dick auftragen, sich behängen wie einen Christbaum und alles daran setzen, mit Ihren Reizen nicht zu geizen, werden Sie genau das Gegenteil von dem erreichen, was Sie wollen. Aus einem koketten Flirt wird eine schnelle Nummer. Auch beim Hot Talk gilt: Weniger ist mehr. Die Mae West/Samantha aus Sex and the City-Nummer ("Ist das ein Handy oder freust du dich nur so, mich zu sehen?) ist nur was für Profis und Frauen, die wissen was sie wollen: Sex. Schnell. Und hops.

Y: Yin-Yang

Die weibliche Energie und die männliche - aus chinesischer Sicht so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während die männliche Yang-Energie aktiv und zielgerichtet ist, ist das Yin-Element passiv, aufnehmend und transformierend. Was daraus folgt? Dass man bei einem Flirt einen Mann einen Mann sein lassen sollte - wenn man einen will. Sprich: Er ist derjenige, der auf einen Drink einlädt, Vorschläge für die weitere Abendgestaltung machen darf und um ein Date bittet. Und Sie? - Sind diejenige, die seine Energie in die Richtung lenkt, wo Sie sie haben möchten.

Z: Ziel

Eigentlich sollte ein Flirt ja kein Ziel haben - außer dem, einen interessanten Menschen näher kennen zu lernen. Und vielleicht noch auszuprobieren, wie viel Interesse man bei ihm für sich erwecken kann. "Flirtmacht" nennen Experten dieses Spiel mit der eigenen Anziehungskraft. Solange beide erst mal nur herausfinden möchten, wie viel Flirtmacht sie haben, gibt es keine Probleme. Erst, wenn die Ziele unterschiedlich sind - wenn also einer nur seine Macht erproben und der andere eine fixe Liebesbeziehung will - dann gibt es Tragödien. Was daraus folgt? Selbst, wenn George Clooney vor Ihnen sitzt: Immer schön locker bleiben!

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