Der Date-Doktor 2/2

Er hat zu tief ins Glas geschaut ...
Sie haben sich so gut unterhalten, dass Sie gar nicht gemerkt haben, wie aus dem einen Gläschen Wein fünf geworden sind – bis sich der Boden plötzlich zu drehen beginnt. Auch sein Blick ist glasig, die Zunge schwer und seine Witze nur mehr anzüglich. Egal, wer von Ihnen beiden zu lallen und torkeln beginnt: Wenn Sie nicht mit ihm im Bett landen, einen schlechten Eindruck hinterlassen oder seine Scherze ertragen wollen, vertagen Sie das Date besser. Grundsätzlich gilt: Ein kleiner Schwips ist kein Problem, aber ein Vollrausch beim Date ist ein absolutes No-go!

Er telefoniert pausenlos ...
Es kommt einfach kein interessantes Gespräch in Gang, weil er ständig auf seinem Handy herumtippt oder Anrufe entgegen­nimmt. Der Mann hat eben viel zu erzählen – nur dummerweise nicht der Frau, die ihm gerade gegenüber sitzt – Ihnen. So ein Verhalten geht leider gar nicht. Fragen Sie ihn also frech, ob er zehn Minuten für sich braucht, um seine wichtigen SMS zu versenden oder ob er gar auf einen Anruf aus Hollywood wartet. Vielleicht schämt er sich dann so, dass er das Handy sofort wegsteckt. Ist das Ding dann nicht spätestens nach zehn Minuten aus, ist er entweder unhöflich oder uninteressiert. In jedem Fall: Das Date ist reine Zeitverschwendung und braucht keine Fortsetzung!

Er ist verzweifelt ...
Er hatte wohl länger keine Freundin mehr. Und daran will er dringend etwas ändern. Wenn er den Eindruck gewinnt, dass er bei Ihnen nicht landen kann, fragt er doch tatsächlich, ob Sie hübsche Singlefreundinnen haben! Außerdem checkt er die ganze Zeit unauffällig die Mädchen um sich herum ab – nur für den Fall. Ganz schön armselig, der Gute. Aber lassen Sie sich bloß nicht von seinem Dackelblick erweichen. Um ihn aus seiner Einsamkeit und unfreiwilligen Enthaltsamkeit zu erlösen, sind Sie ihm genauso recht wie jede andere im Lokal. Und daher sollten Sie sich so schnell wie möglich verabschieden.

Er grabbelt ...
Er versucht gar nicht, seine Absichten zu verschleiern: Für jeden Zentimeter, den Sie wegrücken, rückt er zwei hinterher. Mit Zufall lässt sich auch nicht mehr erklären, wie oft er Sie berührt. Er ist ein Mann! Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass er dezente Signale wie Handwegziehen tatsächlich nicht merkt. Sie müssen deutlicher werden. Stehen Sie abrupt auf und setzen Sie sich auf einen anderen Platz oder sprechen Sie ihn direkt darauf an, dass Ihnen der Körperkontakt unangenehm ist. Ist ihm das egal, nichts wie weg!

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