Den Pollen trotzen: Tipps und Tricks für AllergikerInnen

Wärmere Tage, Spaziergänge in der Sonne, luftigere Kleidung und eine deutlich bessere Stimmung liegt in der Luft. Ganz klar: Es ist wieder Frühlingszeit. Doch für einige von uns bedeutet diese Zeit: Schnupfen, Husten, Ohrenjucken, Niesreiz und tränende Augen. Denn Frühlingszeit heißt auch Pollenzeit.

Wärmere Tage, Spaziergänge in der Sonne, luftigere Kleidung und eine deutlich bessere Stimmung liegt in der Luft. Ganz klar: Es ist wieder Frühlingszeit. Doch für einige von uns bedeutet diese Zeit: Schnupfen, Husten, Ohrenjucken, Niesreiz und tränende Augen. Denn Frühlingszeit heißt auch Pollenzeit.

Was blüht wann?

Februar

Die Hasel und die Erle eröffnen im Februar die Pollensaison, und sind hauptverantwortlich für so manches AllergikerInnen-Leiden. Diese starke Pollenbelastung kann sich bis in den Oktober ziehen.

März

Zusätzlich zur Hasel und Erle geht es im März so richtig rund. Pappel, Hainbuche, Birke, Weide, Buche, Eibe und Esche beginnen zu blühen und führen - je nach Wind - zu einer mittleren bis starken Pollenverteilung.

April

Im April kommen folgende Bäume und Sträucher zur bereits blühenden Natur hinzu: Ahorn, Fichte, Raps, Löwenzahn, Walnuss, und Flieder.

Mai

Auch der schöne Mai kann so manche AllergikerIn zum Heulen bringen. Die mittelschwere Pollenbelastung besteht hier vor allem aus der Zusammensetzung folgender blühenden Pflanzen: Holunder, Birke, Hafer, Esche, Hainbuche, Spitzwegerich, und Roggen.

Außerdem sorgen Rotbuche, Rosskastanie, Walnuss, Weizen, Kiefer, Flieder, Akazie, verschiedene Gräser, Tanne und Löwenzahn zu einer besonders hohen Pollendichte in der Luft.

Damit Sie den Frühling gut überstehen, verraten wir Ihnen Tipps und Tricks für die Pollenzeit! Lesen Sie mehr auf Seite 2!

- Meiden Sie direkten Pollenkontakt

- Wechseln Sie im Haus die Kleidung (Straßenkleidung vs. Hauskleidung)

- Vor dem Schlafengehen, sollten Sie unbedingt Duschen und eventuell sogar Haare waschen, da sich Pollen an Haut, Haaren und Kleidung besonders gerne und gut festsetzen

- Wer sich während des starken Pollenflugs im Freien befindet, sollte sich mit Brille und Kappe oder Tuch schützen

Den Pollen trotzen: Tipps und Tricks für Allergiker


Damit Sie nicht alleine, bei geschlossenen Fenstern, zuhause sitzen müssen, verraten wir Ihnen hilfreiche Tipps, die Ihnen die Pollenzeit enorm erleichtern können.

Was Sie unbedingt benötigen:

  • Pollenschutzgitter für die Fenster
  • Kappe, Kopftuch (damit sich Pollen nicht in den Haaren festsetzen können)
  • Sonnenbrille
  • Nasendusche
  • gute Hygiene
  • Vorsicht bei Make Up

Was kann ich tun?

  • Pollen sind nicht nur im Freien, sondern haften auch an Kleidung, Haaren oder Schuhen. Daher sollte die Straßenkleidung in einem separaten Raum der Wohnung aufbewahrt werden.
  • Pollenschutzgitter an den Fenstern, ermöglichen es Ihnen ohne Bedenken die Wohnung zu lüften.
  • Besorgen Sie sich in der Apotheke Kochsalzlösung und eine Nasendusche, um die Pollen von den Schleimhäuten wegzuspülen. Zudem sollten Sie, bevor Sie das Haus verlassen, eine Nasensalbe verwenden, da diese die Schleimhäute feucht hält und verhindert, dass Pollen sich daran festsetzen.
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille, um die Augen zu schützen.
  • Wer im Frühling gerne draußen im Freien sportelt, sollte auf die Pollenhauptzeiten achten: Früh morgens, oder spät abends ist die Pollenbelastung am Geringsten.
  • Bei langen Haaren, ist es ratsam diese zusammenzubinden, da sich Pollen gerne und häufig in Haaren festsetzen.
  • Allergiker haben bereits vor der Pollenzeit die Möglichkeit, bei einem Arzt eine Kurzzeit-Desensibilisierung machen zu lassen. Diese ist mit einer Art Impfung vergleichbar.

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