Den Blick öffnen

Die Ausstellung „den blick öffnen“ geht weiter und setzt noch bis Anfang März im Stadtmuseum Wiener Neustadt erneut ein künstlerisches Zeichen gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Mit der Ausstellungsreihe soll das Thema verstärkt in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt werden.

Medienberichte über schockierende Taten, Gewalt in der Familie, Erinnerungen an zu lange verdrängte Erlebnisse aus der Schulzeit haben in Tanja Prušnik und Ina Loitzl immer wieder das Bedürfnis geweckt, etwas zu tun: Als Künstlerinnen Stellung zu beziehen und Bewusstsein zu schaffen für Zivilcourage, hinsehen statt wegschauen, hinhören statt sich taub zu stellen, einmischen statt ignorieren. Aus diesem Bedürfnis ist das Projekt „den blick öffnen" entstanden.

Nach der erfolgreichen Start im Wiener Künstlerhaus im Vorjahr, wird die Ausstellung nun im Stadtmuseum Wiener Neustadt fortgesetzt.

den blick öffnen

Die wesentliche Zielsetzung des Kunstprojekts zur Wahrnehmungssensibilisierung ist es, einen Beitrag zur Prävention zu leisten. Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler spenden 50 Prozent des Erlöses jedes verkauften Werkes zur Realisierung von Präventionsmaßnahmen. Im Rahmen der Ausstellung werden auch Gewaltpräventionsworkshops, Theateraufführungen des SOG Theaters, Themenabende und eine Auktion (geleitet von Andrea Jungmann/Sotheby´s Austria) zugunsten der Vereine „die möwe" und „Lichtblick" stattfinden.

Zu den beteiligten Künstlern zählen neben den beiden Organisatorinnen auch Ona B., Barbara Bernsteiner, Renate Bertlmann, Mario Dalpra, Johann Feilacher, Karin Frank, Magdalena Frey, Elisabeth Homar, Margret Kohler-Heilingsetzer, Gert Linke, Karin Maria Pfeifer, Arnold Pöschl, Tita Ruben, Werner Schuster, Deborah Sengl, Andy Wallenta.

Wann
2. Februar bis 4. März 2012

Wo
Stadtmuseum Wr. Neustadt
Petersgasse 2a
2700 Wiener Neustadt

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