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„Deine Idee muss nicht groß sein – sie muss nur die Welt verändern“

Gewürze und Kräuter von Kotányi sind wohl in fast allen Haushalten des Landes zu finden. Zum 140-jährigen Jubiläum werfen wir einen Blick auf die Geschichte des Unternehmens, das schon unseren Urgroßmüttern ein Stück der weiten Welt in die Küchen brachte.

1881 befindet sich die Welt im Wandel: Sisi ist Kaiserin, die Glühbirne gerade erst erfunden und es wird nur noch ein paar Jahre dauern, bis die Bilder das Laufen lernen. János Kotányi (der Schöpfer des oben genannten Zitats) ist zu dieser Zeit 23 Jahre alt und er beginnt damit, Paprika zu mahlen. Seit einiger Zeit arbeitet er als Händler für Kräuter und Gewürze, nun erlaubt es ihm sein Erfolg, von Größerem zu träumen. Er setzt es sich zum Ziel, den Geschmack der österreichisch-ungarischen Küche weltweit bekannt zu machen. Seine besondere Paprikamischung tauft er Rosenpaprika, erst einige Jahre später wird sie den Namen verliehen bekommen, den sie noch heute trägt: Paprika edelsüß spezial. Von Szeged aus gelangt das Gewürz mit Kutschen in alle Winkel der Monarchie, seitdem ist der Name Kotányi eng mit dem mild-fruchtigen Paprika verbunden.

Kotányi Tanzender Paprika

Der Eiffelturm als Markenzeichen
Die Geschäftsreisen bringen János nach Paris, wo er 1889 die Weltausstellung besucht. Als Eingangstor zur Ausstellung dient der neu errichtete Eiffelturm, der fortan unzertrennlich mit der Stadt verbunden bleiben wird. Als János unter ihm hindurchschreitet, ist er überwältigt. Das Bauwerk scheint aufgrund seiner filigranen Konstruktion beinahe so, als würde es sich in Bewegung befinden. Als Geschäftsmann ist János auf der Suche nach einer guten Idee für seine Marke – hier, in der Stadt der Lichter, hat er sie gefunden. Ein tanzender Paprika, der in seiner Form an das Pariser Wahrzeichen erinnert, wird auf den Briefpackungen lange das Markenzeichen von Kotányi bleiben.

Eine österreichische Familiengeschichte
Neben dem Verkauf seiner Produkte, zu denen anfangs auch Debrecziner und Sliwowitz zählen, gibt János mehrere Kochbücher heraus. Einige seiner Rezepte, etwa jenes für Gulasch mit Spätzle, erlangen schnell Popularität.
Der Erfolg setzt sich fort und ab 1900 ist Kotányi offiziell k.u.k. Hoflieferant. Spätestens jetzt ist sein Paprikapulver in aller Munde. Im Jahr 1925 übergibt János die Führung an seinen Sohn Hans, der das Unternehmen durch die nächsten Jahre leitet.

Gewürze als Erlebnis
Während der Nachkriegszeit leitet Friedrich Kotányi in mittlerweile dritter Generation das Unternehmen. Die Briefverpackungen erhalten ab jetzt regelmäßig ein modernes Design und in den damals neuen Fernsehspots wird Gulasch mit Paprika von Kotányi angepriesen:

Kotányi Gewürzverpackung

Auch ein "Influencer" der damaligen Zeit macht Werbung für Kotányi: Franz Ruhm, der erste Fernsehkoch Österreichs, kreiert in den Siebzigern Rezepte für Kotányi. Viele davon werden auf die Rückseiten der Gewürz-Packungen gedruckt und zählen heute zu den Klassikern der Wiener Küche. Auch für exotische Aromen veröffentlicht Kotányi Rezepte. Auf diese Weise können sich Kundinnen und Kunden, die Gewürze wie indischen Ingwer noch nicht kennen, einen neuen Geschmack und ein Stück fremder Länder in die Küchen holen.

Mit der Zeit gehen
Nach einhundert Jahren wird Kotányi 1981 weiterhin als Familienbetrieb geführt und Erwin Kotányi übernimmt die Geschicke des Unternehmens.
Die Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung werden zusehends diverser. Neue Gewürzmischungen, etwa für vegetarische oder asiatische Speisen, bieten den perfekten Geschmack für jedes Gericht. Zudem stellen innovative Produkte wie die Gewürzmühle eine kleine kulinarische Revolution dar, denn plötzlich ist es ohne Aufwand möglich, das beste Aroma aus Gewürzen zu gewinnen.

Kochen verändert sich laufend – deshalb verändern sich auch unsere Produkte.

von Erwin Kotányi

Inspiraton für Generationen
Die Erfolgsgeschichte von Kotányi ist eng mit der Geschichte Österreichs verbunden: von der Gründung in den Zeiten der Monarchie über den Aufschwung in der Nachkriegszeit bis zum internationalen Exportschlager, welche die Produkte aus Wolkersdorf im Weinviertel heute sind.
1881 wollte János dazu inspirieren, mit Freude und Leidenschaft zu kochen. Mit modernen Rezepten, dem Einsatz für ökologische Nachhaltigkeit und Produkten wie österreichische Bio-Gewürze fühlt sich Kotányi dieser Idee nach 140 Jahren noch genauso verpflichtet wie damals.

Mehr Retro-Reklame, Geschichten und die besten Rezepte aus den letzten 140 Jahren gibt’s auf kotanyi.com.

Kotányi Logo-Entwicklung
 

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