Dein Weinkonsum ändert sich, wenn du in einer Beziehung bist

Eine aktuelle Studie hat einen Zusammenhang zwischen Weingeschmack und Langzeitbeziehung gefunden.

Ein Gläschen Wein am Abend, gemütlich am Sofa mit dem Partner/der Partnerin, oder doch lieber gleich eine Flasche (oder zwei) mit der besten Freundin? Unser Weinkonsum hängt stark von unseren Lebensumständen ab - das kann sicherlich jede von euch bestätigen. Aber verändert sich unsere Art, Wein zu trinken, wenn wir in Langzeitbeziehungen sind? Ja, sagt eine aktuelle Studie.

Denn eine Beziehung verändert den Weingeschmack ziemlich, und je länger Paare zusammen sind, desto mehr gleichen sie sich in ihre Geschmackspräferenzen an. Die Studie, die Anfang 2018 im Fachjournal Appetiteveröffentlicht wurde, hat sich die Bandbreite von Geschmäcken und -gerüchen angesehen, und eine interessante Korrelation zwischen Langzeitbeziehungen und der Anpassung an den Partner/die Partnerin gefunden.

Geschmäcker gleichen sich an

Wir wissen ja bereits aus früheren Studien, dass Paare, die gemeinsam trinken, glücklicher sind. Da klingt es eigentlich ganz logisch, dass sich auch der Weingeschmack mit der Zeit angleicht.

Für die Studie wurden 100 heterosexuelle Paare, die mindestens drei Monate und maximal 45 Jahre lang zusammen waren, nach ihrer Zufriedenheit mit der Beziehung gefragt, und auch danach, wie gut oder schlecht verschiedene Gerüche für sie riechen. Ihnen wurde nicht gesagt, was für ein Geruch das ist. Die ForscherInnen fanden heraus, dass Langzeitpaare sehr ähnliche Präferenzen haben. Und das hat natürlich - und wenig überraschend - auch Einfluss auf den Weingeschmack und die Wahl der Weinsorte. Aber das wissen Langzeitpaare selbst wohl am besten.

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