Das war die 5. WIENERIN Erste Bank Lounge

Finanzbewusstsein kann frau lernen. Warum Finanzen für Frauen immer noch ein „Buch mit sieben Siegeln“ ist, wurde im Mai 2014 bei der 5. WIENERIN Erste Bank Lounge auf den Grund gegangen.

Handeln Sie finanzbewusst? Viele werden auf diese Frage wohl antworten, dass sie sich im Supermarkt eh nach Sonderangeboten umsehen oder etwa ihre Kleidung im Sale kaufen. Doch Finanzbewusstsein ist mehr. Es geht auch und vor allem um die optimale und sichere Ausgestaltung der Finanzgeschäfte: nicht nur zum Vorteil des eigenen Portemonnaies, sondern auch, um zu verhindern, dass Kinderarbeit, Umweltverschmutzung oder Rüstungsgeschäfte finanziert werden.

Dazu ist es aber Grundvoraussetzung, dass frau sich selbstbewusst mit der Materie „Finanzen" beschäftigt. Nach wie vor schrecken jedoch viele davor zurück, sich mit Themen wie Altersvorsorge, Versicherungen oder Alternativen zum Sparbuch auseinanderzusetzen. Zu mühsam, ja überfordernd gar erscheint die Beschäftigung mit diesem „Buch mit sieben Siegeln". Dabei lässt sich Finanzbewusstsein leicht und schrittweise erwerben.

WIENERIN Chefredakteurin Daniela Schuster beleuchtete gestern Abend in der Erste Bank Lounge am Petersplatz, wo Frauen ansetzen können, um ihre finanzielle Zukunft selbst erfolgreich zu gestalten. Im Detail sprach sie darüber mit ihren Podiumsgästen Tahsin Özen, Finanzredakteur der WIENERIN, Sylvia Bruckner, Filialdirektorin Erste Bank, Eva-Bettina Gruber, Geschäftsführerin und Gründerin von Three Coins (entwickelt spielerische Methoden für Finanzkompetenz) und Josepha Nell, Soziologin und Expertin im Bereich Financial Literacy.

Grundregeln kennen

„Um finanzbewusst handeln zu können und als Bankbetreuerin auch eine Beratung auf Augenhöhe zu gewährleisten, ist es essentiell die eigenen Finanzen und die damit einhergehenden Grundregeln, wie bspw. das Ansparen von drei Monatsgehältern, genau zu kennen.", so Sylvia Bruckner.

Auch Tahsin Özen unterstrich an diesem Abend, dass „der richtige Umgang mit Geld ein elementarer Bestandteil unseres Lebens ist" und fordert hier vor allem Aufklärung durch unabhängige Beratungsinstitutionen, ebenso wie in der eigenen Familie. So sei „die Bildungssozialisation durch Eltern überaus wichtig", fügte dem Josepha Nell hinzu, denn „Freude am Sparen muss erst vermittelt werden."

Auch Eva-Bettina Gruber misst „spielerischen Herangehensweisen in Hinblick auf finanzielle Allgemeinbildung" enorm große Bedeutung zu und outete sich selbst als leidenschaftliche Benutzerin einer Budgettracking App.

Finanzwissen als Holmöglichkeit

Zusammenfassend hielt WIENERIN Chefredakteurin Daniela Schuster am Ende der 5. WIENERIN Erste Bank Lounge fest, dass finanzielle Wissens- und Bewusstseinsbildung „eine Holschuld oder noch viel eher eine Holmöglichkeit" sei. „Um sich selbst Finanzbewusstsein anzueignen, ist es demnach unerlässlich sich stetig zu informieren, zu vergleichen und sich Zeit für die eigenen Finanzen zu nehmen. Und dies kann auch gerne im Kreise der engsten Freundinnen bei einem Glas Prosecco sein."

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