Das passiert, wenn sich Flüchtlinge und Europäer vier Minuten lang in die Augen schauen

Wow.

Mit einem beeindruckenden Video zeigt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, was passiert, wenn sich Flüchtlinge und EuropäerInnen vier Minuten lang in die Augen sehen. Und wie rührend so eine Begegnung sein kann.

Das Experiment beruht auf einer Idee des Psychologen Arthur Aron. Seine Theorie: Es bringt Menschen zusammen, wenn sie sich vier Minuten lang ununterbrochen anschauen, denn sie entwicklen anschließend Sympathien füreinander. LINK ZUM VIDEO!

Keine anonyme Masse, sondern Menschen mit Gefühlen


Das Video ist mittlerweile millionenfach aufgerufen worden. Es zeigt, wie emotional und bewegend ein Kennenlernen sein kann. Als ein Flüchtling sagt: "Ich bin allein hier. Das Leben ist manchmal schön. Und manchmal nicht gut", kämpft eine Teilnehmerin mit den Tränen.

"Das Leid der Flüchtlinge ist das von Menschen, die Familie, Freunde, Träume und Ziele haben", sagt die Direktorin von Amnesty International in Polen, Draginja Nadażdin. "Nur wenn wir anderen Personen gegenüber sitzen und ihnen in die Augen schauen, sehen wir sie nicht mehr als anonyme Flüchtlinge sondern als Menschen."

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