Das passiert mit unseren Städten, wenn wir den Klimawandel nicht stoppen

Heute startet in Paris die groß-angekündigte UN-Klimakonferenz. Wir nehmen die Tagung zum Anlass, um mit verschiedenen Themen rund um den Klimawandel auf das brisante Problem aufmerksam zu machen.

Anlässlich der UN-Klimakonferenz startet die WIENERIN-Online die "Green Week": Eine Woche lang berichten wir über verschiedene Themen rund um Nachhaltigkeit, Umweltschutz und den Klimawandel.
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Bereits vor einigen Wochen veröffentlichte das amerikanische Klimaforschungsinstitut "Climate Central" interaktive Karten, die auf sehr anschauliche Weise zeigen, was passiert, wenn wir die globale Erderwärmung nicht stoppen oder zumindest verlangsamen können.

Die Uhr tickt - das zeigen diese Bilder sehr deutlich. Im Jahr 2100, so berechnet die NGO, werden die Meeresspiegel aufgrund der erhöhten Temperaturen stark gestiegen sein: Links sieht man die Auswirkungen bei einer Erderwärmung von 2*C (erklärtes Ziel), rechts bei einer befürchteten Veränderung von +4*C.

Viel Gerede - nichts dahinter?


Das momentan erklärte Ziel der Konferenz-Teilnehmer liegt laut eigenen Angaben bei einer maximalen Erderwärmung von 2*Celsius. Viele Forscher befürchten aber, dass dieses Ziel mit den bisher vereinbarten Maßnahmen nicht erreicht werden kann.

Kein Wunder. In den letzten Jahrzehnten, fanden fast jährlich Klimakonferenzen statt. Anfangs wurde viel versprochen, am Ende kam man aber nur selten zu einem verbindenden Abkommen zum Wohle der Umwelt.

Besonders einflussreiche Industriemächte wie China, Russland oder die USA legen sich in den entscheidenden Fragen seit Jahren quer. Viele weigern sich, sich auf bindende CO2-Emissions-Obergrenzen einzulassen, um die eigene Wirschaftsleistung nicht zu gefährden.

Und so startet auch die diesjährige Konferenz mit großen Versprechen und noch größeren Hoffnungen. Die nächsten Tage werden zeigen, wie ernst es den Weltmächten wirklich mit ihren Ankündigungen ist.

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