Das macht den heutigen Kindern so richtig Angst

Lernstoff, Hobbys, Freunde - die heutigen Kinder haben viel unter einen Hut zu bringen. Diese Punkte bewältigen sie ohne Angst, es nicht schaffen zu können. Was sie wirklich das Fürchten lehrt, ist allerdings sehr bedenklich.

In einer Umfrage für das Magazin Stern wurden Kinder zwischen 8 und 15 Jahren über ihre Ängste, Sorgen und Freuden befragt. Das Ergebnis kommt wirklich überraschend, denn es hat in erster Linie weder etwas mit der zu erbringenden Leistung in der Schule, noch mit Freizeitstress zu tun. Das Problem sitzt viel tiefer, nämlich in den eigenen vier Wänden. 28 Prozent der Kinder sorgen sich, dass die eigene Familie zerbricht. Doch damit nicht genug, denn sie versuchen sogar durch das eigene Verhalten diese Situation abzuwenden. Stephan Grünewald, Leiter des Rheingold-Instituts, welches die Untersuchung durchgeführt hat, sieht das sehr kritisch: "Kinder brauchen wieder richtige Eltern, denn oft übernehmen sie unbewusst die Elternrolle. Sie werden zu Alltags-Therapeuten ihrer Eltern und leisten viel Aufwand für den Familienzusammenhalt." Denn was Kinder wirklich brauchen sind Stabilität, klare Strukturen und Verlässlichkeit, um sich sicher zu fühlen und wieder Kind sein zu dürfen.

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