Das können Sie sich schenken!

Welche Massage Sie auf Ihren Wunschzettel schreiben sollten? Die WIENERIN ließ sich flach legen und hat die beliebtesten Treatments für Sie getestet.

Entspannung ist im Vorweihnachtsstress das schönste Geschenk. Welche Massage Sie auf Ihren Wunschzettel schreiben sollten? Hier ein paar Anregungen. Die WIENERIN ließ sich flach legen und hat die beliebtesten Treatments für Sie getestet.

Redaktion Martina Parker Fotos Babor

Khanya-Energy-Balance-Massage
Daniela Schuster, stellvertretende Chefredakteurin

Bis vor kurzem dachte ich noch, Afrika sei ein paar mühsame Flugstunden weit entfernt. Doch jetzt weiß ich: Die Wiege der Menschheit schaukelt gleich bei mir ums Eck. Genauer gesagt im Barbor-Kosmetikstudio von Monika Kubec, Sechskrügelgasse 18, Wien 3. Sibylle Moser lässt mich zu den sanften Klängen afrikanischer Trommeln und Maraca-Rasseln auf Reisen gehen – weg von Alltagsstress, hin zu mir selbst.

Die Stationen meines mystischen Kurz-Trips? Beim Begrüßungsritual Shangoni Welcome mit Lavasteinen, Fuß- und Beinmassage hebe ich ganz langsam ab in ­Richtung Entspannung, die Gedanken an das Nachmittagsmeeting bleiben zurück, selbst der nervige Verkehrslärm vor dem Fenster wird zum relaxten Brummen. Ich bin bereit für das Usawoti Body Cleanse. In Schlangenlinien (als Symbol der Erneuerung) wird ein Peeling aufgetragen – mit Salz und dem Öl der Marula, der Frucht des Baums des Lebens. Ich bereue, dass meine letzte Beinenthaarung so kurz zurückliegt (es brennt!) und bin doch von meiner streichelzarten Haut angetan, die sich nach dem Duschen entpuppt. Sanft gleiten nun die Maracas über meinen Körper, zarte Vibrationen bereiten mich auf eine afrikanische Körpermasage mit Marulaöl vor. Auf meinem Bauchnabel, dem Zentrum der Emotionen, ruht ein Rosenquarz. Ich fühle mich seltsam befreit. Das Khanya Facial mit Gesichts- und Kopfhautmassage soll jetzt die Lebensenergie meiner Hautzellen aktivieren. Doch das ist gar nicht mehr nötig. Ich fühle mich auch so drei Jahre jünger.

Nur ausgesprochen ungern öffne ich nach zwei Stunden meine Augen wieder, ­kehre zurück nach Wien. Doch Hakuna Matata (kein Problem): Die Mutter Afrika bleibt bei mir – stark und energiegeladen.

Fakten
Dauer: 2 Stunden, Kosten: € 140,–
Beinhaltet: Begrüßungsritual, Salz-Marulaöl-Peeling, afrikan. Körpermassage, Barbor Khanya Facial, Verabschiedungsritual
Ort: Babor-Kosmetikstudios mit Nassraum (das Peeling muss ja abgeduscht werden). Institutssuche: www.babor.at
Kontra-Indikationen: Schwangerschaft, offene Wunden, Bluthochdruck, Diabetes ...

Der Experte sagt
+ Vorteile:
Die Peeling-Kombination aus Öl und Salz hat eine optimal reinigende und desinfizierende sowie hautpflegende Wirkung.
– Nachteile:
Tiefere Muskelschichten ­werden nicht angesprochen.
= Fazit:
Die Zeit spielt für die Wirkung einer Massage eine große Rolle. In zwei Stunden ist tiefe Entspannung auch kombiniert mit einer Reinigung sehr gut möglich.

(...)

Von der mobilen Shiatsu-Massage bis zur Schokolade-Massage: In der Dezember-Ausgabe der WIENERIN finden Sie das Entspannungs-Treatment, das zu Ihnen passt.

ScenTao3_114_rand

Sanfte Berührungen streicheln den Stress einfach weg. Das Resultat: pure Entspannung!

Aktuell