Das ist unsere neue Frauenministerin

Der neue SPÖ-Chef und Bundeskanzler Christian Kern hat die alte Frauenministerin abgesägt - und die Agenden ins Gesundheitsministerium gesteckt.

Der heutige Tag ist ein denkwürdiger in der SPÖ: der neue SPÖ-Chef und Bundeskanzler Christian Kern baut gehörig um und hat sich vier neue MinisterInnen in die Regierung geholt.

So löst etwa die Vorsitzende der Rektorenkonferenz, Sonja Hammerschmid, Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek ab. Der steirische Verkehrslandesrat Jörg Leichtfried wird Infrastrukturminister. Neu außerdem: Thomas Drozda, Generaldirektor der Vereinigten Bühnen, kümmert sich statt Josef Ostermayer nun um die Kulturagenden und die Wiener Landtagsabgeordnete Muna Duzdar wird Staatssekretärin. Mit der Juristin wird erstmals eine Person mit Migrationshintergrund in der österreichischen Regierung sitzen.

Frauenagenden wandern ins Gesundheitsministerium


Die Frauenagenden gehen an Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser, was diese zu Österreichs neuer Frauenministerin macht. Oberhauser ist seit 1. September 2014 Gesundheitsministerin. Die Ärztin für Kinder-und Jugendheilkunde sowie Krankenhausmanagerin war jahrelang in der Gewerkschaft tätig, darunter auch Vizepräsidentin und Bundesfrauenvorsitzende. In dieser Funktion setzte sie sich unter anderem für Einkommensgerechtigkeit ein. Seit 2004 ist sie außerdem Vorstandsmitglied im Verein Wiener Frauenhäuser und engagiert sich seit Jahren im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Bis 2006 war sie Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings und Vorstandsmitglied der European Women's Lobby. Im Februar 2015 gab sie bekannt, dass sie an Unterleibskrebs leidet.

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