Das ist die erste Regenbogenfamilie in einer Disney-Serie

Mit der Repräsentation alternativer Lebensentwürfe schaut es im (Kinder)-Fernsehen bis jetzt nicht so toll aus. Ganz unaufgeregt hat Disney jetzt einen ersten Schritt getan, um das zu ändern: In Doc McStuffins trat das erste Mal eine Regenbogenfamilie auf.

Kinder sind cool. Sie haben keine Vorurteile, kümmern sich nicht darum, was gesellschaftlich angeblich gut oder schlecht ist und Stigmata sind ihnen schnurzpiepegal. Intoleranz und Hass werden erst von der Erwachsenenwelt vorgelebt und irgendwann übernommen. Umso wichtiger ist es im Kinderprogramm Diversität zu zeigen und Toleranz vorzuleben.

Deswegen ist es besonders schön, dass Disney Junior seine erste Regenbogenfamilie in der Disney-Serie Doc McStuffins vorgestellt hat - und zwar ohne viel Aufhebens darum zu machen.

In der Folge geht es um eine Familie, die sich nach einem Erdbeben in Sicherheit bringt. Kinder sollen lernen, dass es wichtig ist, in Notfällen einen Plan zu haben. Dass die Familie aus zwei Mamas besteht, wird nicht besonders erklärt. Die Existenz von Regenbogenfamilien ist nicht das Thema der Handlung. Es ist einfach nur selbstverständliche Repräsentation - so wie es sein sollte.

Die Schauspielerinnen Wanda Sykes und Portia de Rossileihen den Regenbogenmamas ihre Stimme. Beide leben in lesbischen Beziehungen, Sykes und ihre Frau haben selbst Zwillinge.

„Ich bin ein Fan von ‚Doc McStuffins‘, meine Kinder schauen die Serie,“ erzählt sie im Promovideo. „In dieser Episode sehen sie eine Familie, die wie unsere Familie ist. Wir sind zwei Mamas und haben einen Buben und eine Mädchen, zwei Kinder, es wird sehr aufregend für sie, das zu sehen… unsere Familie repräsentiert zu sehen. Wir sind eine echte Familie und Familien halten zusammen.“

 

 

Aktuell