Das ist die beste Tageszeit für eine Dusche

Manche brauchen Sie die Dusche, um richtig munter zu werden, andere gehen gerne frisch geduscht schlafen. Aber gibt es den einen, richtigen Zeitpunkt?

Kurz: Der richtige Zeitpunkt für eine Dusche hängt davon ab, was man mit ihr bezwecken möchte und wie sich der persönliche Tagesablauf gestaltet. Menschen, die in kreativen Berufen arbeiten, bringen ihre Ideen dank eines morgendlichen Sprungs unter die Dusche erst so richtig ins Fließen. Ob man also ein Morgen- oder Abendduscher ist, erkennt man folgendermaßen:


Lieber morgens duschen, wenn ...

1. ... man in einem kreativen Job arbeitet.
Eine Dusche zu nehmen kommt einer Art Meditation gleich. man befindet sich in einem entspannten und gleichzeitig wachen Geisteszustand - perfekt, um bahnbrechende Ideen oder Lösungen zu entwickeln!

2. ... man ölige Haut hat.
"Eine morgendliche Dusche ist besondersn gut für Menschen mit fettiger und öliger Haut, denn die Haut produziert über Nacht sehr viel Talg und in der Dusche lassen sich verstopfte Poren wunderbar reinigen", meint Medizinerin Holly Phillips gegenüber Yahoo Health.

3. ... man sich beim Rasieren leicht schneidet.
Denn morgens funktioniert die Blutgerinnung besser als am Abend, das heißt, kleine Schnitte und Wunden durchs Rasieren schließen sich in der Früh besser.

4. ... man morgens Sport treibt.
Abends duschen und morgens schwitzen wäre auch tatsächlich eine blöde Idee.

5. ... man morgens schwer aus dem Bett kommt.
Und dann auch noch früher aufstehen, um zu duschen? Tja, eine Dusche am morgen - im Idealfall eine heiß-kalte Wechseldusche - bringt Stoffwechsel und Kreislauf in Schwung. Also: Durchbeißen und raus aus den Federn!


Oder doch ein Abendduscher? Weiter auf Seite 2 >>

Lieber abends duschen, wenn ...

1. ... man schwer einschlafen kann.
Okay, das ist jetzt das komplette Gegenteil zum letzten Punkt - "morgendliche Duschen helfen beim Aufwachen". Der Punkt ist folgender: "Das schnelle Abkühlen des Körpers, sobald man aus der Dusche kommt, ist ein natürlicher Schlaf-Förderer", erklärt Mediziner Christopher Winter dem Webportal Greatist. "Also ist es eine angenehme Art, dem Körper zu sagen, dass es Zeit fürs Bett ist."

2. ... man zu trockener Haut neigt.
Wer unter trockener, vielleicht sogar schuppiger Haut leidet, sollte seine Duscheinheiten in den Abend legen. Denn das Duschen trocknet die Haut aus, Duschgel oder Seife tun ihr Übriges. Das Resultat: Haut, die den ganzen Tag über juckt. Deshalb ist es besser abends waschen und anschließend mit Haut beruhigender Lotion eincremen. Das fördert übrigens auch eine gute Nachtruhe.

3. ... man gern in sauberen Bettlaken liegt.
Einfach, aber wahr: Abendduscher wissen es zu schätzen, sich blitzblank in reine Bettwäsche zu legen!

4. ... man tagsüber auch mal dreckig wird.
Wer draußen arbeitet oder körperlich anstrengende Tätigkeiten verrichtet, duscht sich - no na net - lieber am Abend, nach getaner Arbeit. Aber auch Menschen, die in der Großstadt in einem Büro arbeiten und dafür lange Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, sind "schmutzig" - Umweltverschmutzung und Verkehr tragen dazu bei.

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