Das ist der wahre Grund für Ihren Haarausfall

Haar-Erkrankungen durch seelische Störungen sind nicht selten. Haut und damit Haar stehen im engen Zusammenhang mit dem seelischen Befinden.

Haare sind nicht einfach nur Haare. Sie sind viel mehr als das: Sie sorgen für unser Wohlbefinden, unsere Zufriedenheit und unser seelisches Gleichgewicht. Sie setzen ein sexuelles Signal, sind Symbol für Jugend und Gesundheit, Zeichen für Individualität und Persönlichkeit. Haare entscheiden mit darüber, ob eine Frau oder ein Mann auf den ersten Blick als attraktiv, vital und gepflegt gilt, und ob sie/er sich selbst auch so fühlt.

Haarausfall hängt mit der Psyche zusammen

Wer also mit seiner Mähne unzufrieden ist, ist automatisch auch mit seinem kompletten Aussehen unzufrieden. Ist man mit seinem Aussehen unzufrieden, fühlt man sich nicht wohl und leidet seelisch. Aus diesem Grunde sollten Sie sich bewusst werden, dass Ihre Haare und Ihre Psyche in einem ständigen Wechselspiel zueinander stehen. Denn schnell wird aus einem Haarproblem, ein psychisches Problem.

Frauen und Haarausfall

Frauen trifft Haarausfall in der Regel bei weiten schlimmer als Männer. Ein Schopf, durch den die Kopfhaut schimmert oder gar ein vollständiger Haarverlust, ist zunächst ein seelisches Desaster. Die Lebensqualität sinkt mit jedem verlorenen Haarbüschel und die Betroffenen fühlen sich unattraktiv, haben das Gefühl von anderen angestarrt zu werden und ziehen sich zurück.

Diese Krankheiten können Schuld sein

Es gibt zwei Formen von Haarausfall, die des Kreisrunden und der diffuse Haarausfall. Letzterer ist vor allem bei Frauen sehr verbreitet. Mögliche Ursachen wären:

  • Schilddrüsenunter-/-überfunktion
  • Eisenmangel
  • Nährstoffmangel
  • Krankheiten
  • Medikamente, Vergiftungen
  • Schwangerschaft
  • Chemotherapie
  • Stress und psychische Ursachen

Diffuser Haarausfall ist aber auch nach starker gemütsmäßiger Erschütterung möglich (z. B. posttraumatische Belastungsreaktion nach Extrembelastung). Die seelischen und psychosozialen Folgen sind schon beim "normalen" Haarausfall schwerwiegend. Und dort kann man sich noch relativ langsam darauf einstellen. Viel beeinträchtigender ist ein schneller und dramatischer Verlauf, der dann ohnehin emotional labile Menschen trifft, die schon länger unter entsprechenden Belastungen litten, um dann noch schlechter damit fertig zu werden.

Umgang mit dem Leiden

Wichtigste Voraussetzung, um sich selbst und sein verändertes Aussehen zu akzeptieren ist, sich Ängsten und Unsicherheiten, die mit dem Haarausfall zusammenhängen, zu stellen und sich klarzumachen, dass diese natürliche Reaktionen auf die erhöhte psychische Belastung sind. Solche Gefühle sind in der gegebenen Situation normal und sollten nicht verdrängt werden.

Viele Menschen, die von Haarausfall betroffen sind, gehen davon aus, dass sie von ihren Mitmenschen von vorneherein abgelehnt werden. Diese Ängste sind in der Regel unbegründet, denn die psychologische Forschung zeigt, dass das Gesamtbild des Gesichts eine viel größere Bedeutung für den Betrachter hat als einzelne Aspekte wie Haare oder Augenbrauen.

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