Das Internet macht sich über die neue Milka-Kampagne lustig

Influencer-Marketing ist kein Garant für großartige Werbung. Das beweist die neue Kampagne von Milka gerade.

Man hätte natürlich aus dem Coral Fiasko 2017 lernen können, in der InfluencerInnen unfreiwillig komisch mit Waschmittel posierten und Häme ernteten. Influencer-Marketing soll authentisch und nah an der Zielgruppe sein, soll das Produkt interessant machen. Wie eine Empfehlung deiner besten Freundin. Zu platt darf es dabei nicht sein, das geht nach hinten los - wie nach Coral jetzt auch Milka lernen muss.

Das Unternehmen setzt seine neue Influencer-Kampagne #milkaschmeckt mit vielen bekannten Gesichtern aus der BloggerInnen-Sphäre, einem Gewinnspiel und mehreren sechs Sekunden langen YouTube-Videos um. Bekannte Influencerinnen wie Farina Opoku, Valentina Pahde oder Sophia Faßnacht präsentieren sich mit den Schokoladentafeln. Nur: Authentisch sieht wiedermal anders aus.

Fans kritisieren Milka-Werbestrategie

Farina Opoku sitzt etwa im Auto in Dubai, streicht sich sanft über den Kopf, hat die Augen genussvoll geschlossen, während die Wüstensonne durch die Heckscheibe liebliche Akzente ins braune Haupthaar zaubert. In der Hand hält sie eine Tafel Milka, weil man das eben so macht. Szenen aus dem Alltag quasi.

Die FollowerInnen kritisieren das. „Bin ich eigentlich die Einzige, die sich fragt, ob die Schokolade bei den Temperaturen in Dubai nicht schmilzt, wenn man die den halben Tag mitschleppt!?“ steht in den Kommentaren, oder "Milka darf auf meiner Reise nie fehlen, hahaha, als nächstes kommt ein Sponsored Waschmittel Post".

Eigeninterpretationen der Kampagne gibt es auch schon - da sitzt dann einer mit der Milka auf dem Klo. Das ist nicht viel absurder, finden wir.

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