Das Internet liebt ASOS für diese Dehnungsstreifen

Kein Photoshop, bitte! Das dachte sich das Mode-Label ASOS - und erntet Lob.

Die Kritik an überretuschierten, ultraschlanken und perfekten Models in Modemagazinen und Online-Shops wird immer lauter. Und langsam, aber doch steigen selbst die größten Mode-Imperien auf den Body-Positivity-Zug auf.

Der Online-Shop ASOS hat sich kürzlich dazu entschieden, Models mit Dehnungsstreifen auf der Seite darzustellen. Die neue Bademoden- und Unterwäsche-Kampagne ruft derzeit Begeisterungsstürme im Netz aus.

"Dass Asos die Dehnungsstreifen der Mädchen auf den Bademodenfotos nicht wegretuschiert, gibt mir so viel, schaut euch an wie wunderschön sie sind", postet etwa eine Userin.

Alles nur Imagepolitur?

Doch auch Zweifel über die Echtheit der Dehnungsstreifen werden laut - manche glauben, dass ASOS durch die Fotos sein Image polieren will. Erst kürzlich war der schlechte Umgang mit den MitarbeiterInnen ein Thema (hier nachzulesen). ASOS-MitarbeiterInnen berichteten zum Beispiel davon, wie sie ständig überwacht werden und nicht einmal reguläre Toilettenpausen machen dürfen.

Dennoch: ASOS ist jetzt schon eine Weile darum bemüht, verschiedene Körperformen und -größen zu repräsentieren. Es gibt eine Plus-Size-Linie, eine Linie für kleine Frauen, sowie eine für große Frauen.

Zugegeben: Revolutionär ist es nicht, Dehnungsstreifen auf schlanken Models zu zeigen - dennoch ist es mal eine willkommene Abwechslung.

Aktuell