Das Date dieser Frau war so schlecht, dass sie Klage eingereicht hat

Bei Elite-Dating-Agenturen gibt es üblicherweise keine Geld-zurück-Garantie. Eine enttäuschte Australierin ist deswegen vor Gericht gezogen.

Dates sind ein Glücksspiel. Es kann überraschend gut sein oder so mies, dass du tatsächlich all diese durchschaubaren Tricks aus 90'er Sitcoms anwenden möchtest, nur um so schnell wie möglich wegzukommen. Die Australierin Zoë Daly hat diese, die Männergefühlswelt schützende Unterwürfigkeit fiktiver Serienfrauen hinter sich gelassen und ist wegen eines schlechten Dates bis vor Gericht gezogen.

Daly ist Fitnesstrainerin und Kundin einer kostspieligen Dating-Seite. Und mit kostspielig meinen wir so circa 5.000$. Elite Introductions ist exklusiv für hochqualifizierte Berufstätige und UnternehmerInnen und verspricht anspruchsvollen Suchenden erfolgreiche Traumpartner. Schon Dalys erstes Date konnte allerdings nicht halten, was die Seite verspricht.

Wie The Sydney Morning Herald berichtet, traf Daly einen "sehr negativen Mann, der sich nicht für sie interessierte, die ganze Zeit nur über sich selbst sprach, keine Leidenschaft für seinen Job empfand, sich für seine eigene Familie schämte und beleidigend über ihr Auto sprach."

Das klingt so gar nicht nach dem versprochenen "gleichgesinnten, ehrgeizigen, erfolgreichen Mann", sondern nach einem selbstgefälligen Macho-Typen, dem nichts Besseres einfällt, als das Auto einer Frau zu beleidigen.

Daly tat das einzig Vernünftige und verklagte die Dating-Agentur wegen "betrügerischer und irreführender Aussagen und Verkaufstaktiken". Das Gericht gab ihr recht und Elite Introductions musste ihr immerhin 4.000$ zurückzahlen. Kann man für's nächste miese Date jedenfalls im Hinterkopf behalten.

Auch nicht schön: Respektlose Dating-Trends der Stunde.

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