Das beste Mittel gegen Burn-Out ist eigentlich ganz einfach, sagt diese Studie

Um gegen die totale Erschöpfung vorzubeugen, hilft nur: Negatives auch mal zu ignorieren, sagt diese Studie.

Burn-Out passiert, wenn sich Menschen emotional erschöpft fühlen, wenn sie das Gefühl haben, sich nicht weiter bewegen zu können und wenn ihre Arbeit für sie nichts Positives mehr darstellt.

Herauszufinden, wie Menschen auch in stressigen Jobs noch gesund bleiben, könnte viele Burn-Out-Erkrankungen verhindern. Im Fachmagazin Health Care Management Review wurde kürzlich eine Studie veröffentlicht, die sich genau diese Frage stellte.

Weniger Negatives an sich heranlassen

Darin wurden 596 kanadische KrankenpflegerInnen befragt. Und das Ergebnis: Jene KrankenpflegerInnen, die dachten, dass sie die Unhöflichkeiten und Grobheiten auf der Arbeit (wie zum Beispiel negative Bemerkungen ihrer KollegInnen) ignorieren können, waren auch weniger besorgt und hatten geringere Burn-Out-Raten.

Das heißt: Wer denkt, dass einem die groben Bemerkungen von KollegInnen nichts anhaben können, wird insgesamt weniger gestresst sein. Die Studie basierte zwar auf Selbstangaben - dennoch ist gerade der Job des Krankenpflegers/der Krankenpflegerin einer, der gut zeigt, welchen Einfluss Stressfaktoren im Job haben und dass die eigenen Emotionen am Arbeitsplatz eine große Rolle für das persönliche Wohlempfinden spielen. Sich die negativen Bemerkungen anderer nicht so stark zu Herzen zu nehmen, kann also helfen, um Stress vorzubeugen.

 

 

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