Darum sollten Sie keine Duftkerzen zuhause anzünden

Duftkerzen sind perfekt, um zuhause eine wohlige Atmoshpäre zu krieren. Aber Vorsicht: Es gibt Hinweise, dass die Dinger schädlich für uns sein können.

Gerade im Herbst und Winter zünden viele sich gerne Duftkerzen zuhause an, um es sich gemütlich zu machen. Die letzten Jahre sind Duftkerzen zum ultimativen Symbol für Entspannung avanciert, nach einem langen Arbeitstag oder während eines Schaumbades gelten sie als wohlriechendes Wellnesselement. Allerdings gibt es auch eine zweite Seite zur Duftkerzenmedaille.

Schädliche Stoffe in Duftkerzen

Das ganz große Problem sind Kerzen auf Paraffinbasis. Paraffin wird aus Erdöl hergestellt. Eine US-Studie hat festgestellt, dass beim Abbrennen solcher Kerzen gefährliche Stoffe wie Alkane, Alkene, Ketone, Toluol oder Benzol freigesetzt werden. Diese Stoffe können allergieauslösend wirken, Ekzeme verursachen, und sogar Asthma und Lungenkrebs fördern. Die eingeatmeten Dämpfe von synthetischen Duftstoffen können auch Auslöser für Migräne sein. Viele der handelsüblichen Duftkerzen, die nicht anders markiert sind, enthalten diese Stoffe.

Gut Lüften um Vorzubeugen

Schädlich sind die freigesetzten Substanzen vor allem bei regelmäßiger Anwendung. Wichtig ist es, regelmäßig und gut zu lüften. Vor allem in kleinen Räumen ohne Frischluftzufuhr sollte man eher auf Paraffinkerzen verzichten.

Alternativen zu schädlichen Duftalternativen

Laut der Studie der South Carolina State Universität sind Kerzen auf Soja- und Bienenwachsbasis allerdings nicht schädlich. Gute Alternativen bilden auch biologische ätherische Öle, die in Duftlampen eine wohlriechende Atmosphäre verbreiten und ungefährlich sind. Natürliche Duftbringer im Winter sind auch Tannenzweige oder mit Nelken gespickte Orangen.

Aktuell