Darf man frisches Brot im Kühlschrank aufbewahren?

Wer sein Brot länger frisch halten möchte, ist versucht, es in Plastik einzuwickeln und in den Kühlschrank zu legen. Das ist aber leider gar keine gute Idee.

Der Kühlschrank mag erfunden worden sein, um Lebensmittel frisch lagern zu können und damit länger haltbar zu machen. Für den Laib Brot gilt das aber nicht. Der Grund, ganz wissenschaftlich erklärt:

Darum wird Brot im Kühlschrank hart wie Stein

Im Laufe seiner Lebenszeit, beginnend mit dem Abkühlvorgang nach dem Backen, nimmt im Brot enthaltene Stärke seine ursprüngliche, kristalline Form nach und nach wieder an. Und damit wird das Gebäck wieder hart. Wer sein Brot also in den Kühlschrank gibt, beschleunigt den Vorgang damit, weil die Kälte dem Brot Feuchtigkeit entzieht, die Stärke also schneller fest werden kann.

Wie bleibt Brot dann länger frisch?

Stattdessen: Ins Gefrierfach legen! Und zwar in einem luftdichten Behältnis. So kann man es bis zu sechs Monate lagern. Wichtig: Vor dem Essen komplett und vor allem noch im verschlossenen Behälter auftauen lassen.

Außerhalb des Gefrierschranks lagert man das Brot am besten so, dass es atmen kann, also etwa in einem Stoffbeutel oder speziellen Brotdosen, die durch Öffnungen eine Luftzirkulation erlauben. In den Papierverpackungen, in denen Brot verkauft wird, sollte man das Gebäck nicht lassen, weil sie die Feuchtigkeit annehmen und so das Wachstum von Schimmelpilzen fördern.

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