Dank dieser genialen Idee haben Frauen im Weißen Haus mehr zu sagen

Obamas Mitarbeiterinnen entwickelten eine clevere Strategie, um sich mehr Gehör zu verschaffen. Von dieser Idee können auch wir uns einiges abschauen.

Zu Beginn seiner ersten Amtsperiode waren zwei Drittel der wichtigsten Berater Obamas Männer.

Sie nennen es "Amplification" (Verstärkung)

Irgendwann hatten Frauen die Nase voll davon, dass sie immer in der Unterzahl waren und von wichtigen Meetings im Weißen Haus ausgeschlossen wurden. Sie entwickelten eine einfache - wie geniale - Strategie namens "Amplification", um sich gegenseitig zu pushen.

Wenn eine Frau in einem Meeting fortan einen guten Vorschlag machte, begannen ihre Kolleginnen diese Ideen aktiv und subtil zu unterstützen. Die Strategie ging schließlich auf: Obama bemerkte das Problem und begann die ungleiche Aufteilung Schritt für Schritt aufzulösen.

Wie verschiedene Mitarbeiterinnen des Weißen Hauses in einem Video auf der Washington Post berichten, war es für Frauen lange Zeit besonders schwer, sich im Haifischbecken des Oval Office durchzusetzen.

Umso wichtiger war und ist es deshalb, sich gegenseitig zu unterstützen, um erfolgreich zu werden.

Gleichberechtigung und Karenz im Weißen Haus

Mittlerweile sind die Hälfte der Mitarbeiterinnen Obamas Frauen. Damit beschäftigt Obama prozentuell gesehen mehr Frauen als die meisten amerikanischen Betriebe, bei denen Frauen immer noch unterrepräsentiert sind.

Auch die Konditionen für arbeitende Mütter wie Karenz wurden sichtlich verbessert - nachdem vorallem Mütter jahrelang unter den grenzwertigen Arbeitsbedingungen litten.

Mit Hillary Clinton könnte sich das Verhältnis nachhaltig ändern. Sie kündigte bereits im Wahlkampf an, wichtige Positionen wie den Chief of Staff-Posten mit Frauen besetzen zu wollen.

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