Dahlien

Ende des 18. Jahrhunderts gelangte die Dahlie von Mittelamerika nach Europa. Von Spanien aus eroberte sie die Gärten im Sturm und ist zur Zeit begehrter denn je. Was Sie über die Pflege der Pflanze wissen sollten und wie sie Ihren Garten im Herbst besonders schön zum Strahlen bringt, erfahren Sie hier.

Die Dahlie ist Mitglied der großen Korbblütler-Familie. Es gibt tausende Sorten der schönen Pflanze, die stetig um neue Züchtungen ergänzt werden. Angefangen von Mignon- über Ball- und Kaktus- bis zu Hirschgeweih-Dahlien können sich die Blumen in Form und Größe der Blüten deutlich unterscheiden. Es gibt kleine und große Pflanzen, spitze oder rundliche Blütenblätter, volle oder halbvolle Blüten.


Die Farbpalette der Dahliensorten reicht von Weiß bis zu kräftigem Rot oder Violett, verschiedenen Schattierungen und mehrfärbigen Exemplaren. Die farbprächtigen Blüten öffnen sich zwischen Juli und Oktober.

Standort
Dahlien begnügen sich mit einem sonnigen Standort, an dem sie einen wasserdurchlässigen Boden vorfinden. Staunässe vertragen diese Pflanzen nicht. Unter Bäumen oder Sträuchern bekommen sie zu wenig Licht, einige Sorten fühlen sich allerdings auch an halbschattigen Standorten wohl.

Pflege
Dahlien sind relativ pflegeleichte Pflanzen, die mit ausreichend Wasser, einem sonnigen Standort und gelegentlichem Dünger gesund gedeihen. Abgeblühte Pflanzenteile sollte entfernt werden.


Die Blumenknollen können von April bis Mai im Garten oder am Balkon ausgepflanzt werden. Je nachdem, wie groß die Pflanze wird, sollte auch der Abstand zwischen den Blumen gesetzt werden. Bei niedrigen Arten reichen 30 cm. Dahlien, die über einen Meter groß werden, benötigen Abstände von 60 cm bis zu einem Meter.


Die großen Exemplare sollten später mit Stäben aus Holz oder Bambus gestützt werden. Beim ersten Frost sollten die Knollen ausgegraben und an einem dunklen, kühlen Ort bis zum Frühjahr gelagert werden.

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