Crying at the Discotheque

Disco steht für den neuen (musikalischen) Hedonismus. Jetzt feiert er Wiederauferstehung im Retro-Stil.

Disco steht für den neuen (musikalischen) Hedonismus. Jetzt feiert er Wiederauferstehung im Retro-Stil.

Text Julia Wagner Fotos Universal Music, fm-service, beigestellt

Disco gehört zweifelsohne zu den meistgesampelten Musik­genres. Ob gut oder schlecht, sei dahingestellt. Allerdings besinnen sich Trendsetter jetzt wieder seines Ursprungs und machen puren, feinsten Disco-Sound, der trotz aktuellem Synthie-Touch stark nach Siebzigerjahre und Studio 54 klingt. Calvin Harris ist einer von ihnen. Bis vor kurzem schlichtete der 24-jährige Engländer noch Konservendosen bei Marks & Spencer, wo er der unangefochtene Champion der Regalauffüller war. Dann bastelte er auf seinem alten Rechner seine musikalische Vorstellung von Future Disco, stellte sie auf MySpace ins Netz – und ist jetzt plötzlich eines der „ganz großen nächsten Dinger“ in Großbritannien. Kylie Minogue hat bei ihm gleich mal zwei Songs fürs neue Album geordert. Und was sagt der Kindskopf des Elektro-Clash selbst dazu? „Ich denke, ich habe ein ganz gutes Gefühl dafür, wann sich etwas gut anhört.“

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