Covermodel 2011

Als sie zum Covermodel-Contest-Finale von WIENERIN und Marionnaud aufbrach, ahnte Martina Freismuth nicht, dass sie das „Typisch Ich. WIENERIN“-Gesicht des Jahres 2011 werden würde. Die 27-Jährige überzeugte Jury und Publikum.

Siehst du, die reden nicht nur", wandte sich eine Dame im Publikum zufrieden an ihre Sitznachbarin. „Da geht's wirklich um was anderes als um 90-60-90." Gerade war die Siegerin des WIENERIN-Covermodel-Contests bekannt gegeben worden, und der Applaus schien kein Ende nehmen zu wollen: Denn mit der Leserin Martina Freismuth, 27, war eine hübsche junge Frau mit echten Kurven zur Titelheldin der September-Ausgabe gekürt worden.

Es geht los. Ein paar Stunden vorher: Es ist ein sonniger 2. August im Wiener TAG, dem Theater an der Gumpendorfer Straße. Die Proben für die Finalrunde sind vorbei. Die zehn Finalistinnen des Covermodel-Contests von WIENERIN und Marionnaud stehen plaudernd beieinander und freuen sich über unvergessliche Erlebnisse: professionelles Styling durch das Team von Marionnaud und Intercoiffeur Strassl, für jede ein Paar Jeans von s.Oliver, ein professionelles Model-Fotoshooting und natürlich die Proben für das Finale auf dem Laufsteg vor Freunden, Verwandten und, oh!, mehreren TV-Teams. Nur keine Panik ...

Beeindruckend. Eventuelle Sorgen der Kandidatinnen sind unbegründet. Selbst das Team der bekannt spitzzüngigen ORF-Sendung Chili gibt sich streichelweich: „Das ist ein Wettbewerb, der ein Statement setzt", bemerkt Reporterin Marion Benda anerkennend zum WIENERIN-Bewerb, der auf Authentizität und Charme setzt, statt Schönheit an Zahlen festmachen zu wollen.

„Eigentlich", überlegt Kandidatin Tanja Sarwat, „hat jede von uns schon gewonnen. Und hätte verdient, aufs Cover zu kommen. Deshalb wollen wir nicht konkurrieren, sondern einfach zusammen den Tag genießen." Während draußen im Zuschauerraum die „Schlachtenbummler" Platz nehmen - Freunde, Verwandte, nervöse Ehemänner und WIENERIN-Leserinnen, die Tickets gewonnen haben - steigt backstage die Spannung. TV-Teams arbeiten sich durch das Gewurl, um letzte Statements vor der Show einzufangen. Die Kandidatinnen versichern einander: „Wir sind super. Und jetzt haben wir einfach nur Spaß." Ö3-Moderatorin Sylvia Graf begrüßt die Gäste und Juroren und will wissen:

Weiter geht´s auf Seite 2!

Vier Monate dauerte es vom ersten „Casting“ in Filialen von Marionnaud Parfumeries in ganz Österreich bis zur Kür des „Typisch Ich. WIENERIN“-Gesichts des Jahres 2011.

Die „GeWIENERIN“ Martina Freismuth freute sich über das Covershooting, 3.000 Euro Preisgeld und die Erfahrung, „einmal Interviews am laufenden Band zu geben“.

Das WIENERIN-Interview mit der Gewinnerin finden Sie hier!

„Worauf achten Sie bei den Kandidatinnen?" WIENERIN-Fashion-Director Margit Kratky etwa schaut „auf die Augen und ob sie ein schönes Lächeln hat". Dann der Moment für jede Kandidatin: Im WIENERIN-Shirt und in s. Oliver-Jeans geht's über den roten Teppich - jede nach ihrer Art. Jeder Auftritt wird begeistert beklatscht, die Jury notiert ihre Bewertungen zu Fragen wie „Steht die Kandidatin zu sich selbst?" oder „Ist sie im Gespräch sympathisch?".

Qual der Wahl. Danach: Pause. Die Kandidatinnen gönnen sich ein Glaserl Prosecco und plaudern mit ihren Lieben, während die Jury sich zurückzieht. Es wird eine heiße Diskussion. Martina Freismuth, Claudia Anzinger und Iryna Fuchs stehen bald als die Top-3-Finalistinnen fest. Bei der Abstimmung erhält Martina die meisten Punkte. „Das Gesamtpaket aus Ausstrahlung, Authentizität und innerer Schönheit stimmt", fasst WIENERIN-Chefredakteurin Sylvia Margret Steinitz die Bewertungen zusammen. „Und zufällig hat sie Kurven."

Martinas Gesicht, als ihr Name genannt wird - einmalig! „Nie, nie, nie hätte ich damit gerechnet zu gewinnen!", beteuert sie und lacht. Die Interviews erledigt sie dann schon recht souverän, bevor sie mit der Familie feiern geht. Eine WIENERIN wie sie im Buche steht: eine Frau, die mitten im Leben steht und mit sich im Reinen ist.

Aktuell