Covermodel

Bis vor kurzem war Ulrike Schulz Studentin aus Wien. Jetzt ist sie auch das "Typisch Ich. WIENERIN" Gesicht des Jahres 2010. Die 25-Jährige entschied den Covermodel-Contest von WIENERIN und Marionnaud für sich.

Schönheit lässt sich nicht in Schablonen pressen oder anhand von Dogmen selbst ernannter Beauty-Päpste definieren. Es sind Ausstrahlung, Authentizität und Charme, die Punkte bringen - beim WIENERIN-Covermodel-Contest, bei dem jedes Jahr eine Leserin zur Titelheldin der September-Ausgabe gekürt wird.

Um es gleich festzuhalten: Die Expertenjury, die beim heurigen Finale am 2. August eine Entscheidung treffen sollte, tat sich richtig schwer. Doch schließlich war man sich einig: Platz drei ging an Alexandra Sauer, 33, aus Niederösterreich. Platz zwei belegte die Oberösterreicherin Christina Buchinger, 32. Den Sieg holte die Wiener Studentin Ulrike Schulz, 25, mit „vielen Sommersprossen und meinem J.Lo-Po". „Rundherum bezaubernd", befand Modedesignerin und Jury-Mitglied Anelia Peschev. Die Jury war der gleichen Meinung: einstimmiges Urteil.

Keine Klum-Klonshow

Die WIENERIN war immer schon anders. Wir wollten keinen Bewerb veranstalten, bei dem sich die Kandidatinnen gegenseitig die Stilettos in den Rücken rammen. Die Finalistinnen, die sich am 2. August im Wiener Theater in der Gumpendorfer Straße, kurz TAG, einfanden, sahen das genauso: „Wir sind heute keine Konkurrentinnen", sagte Petra Dontcheva, die von den anderen wegen ihrer großen, strahlend blauen Augen gleich zur Favoritin erkoren wurde. „Wir wollen gemeinsam Spaß haben, schöne Fotos machen und ein bisschen Glamour erleben."

Die Wahl

Viele Finalistinnen hatten Schlachtenbummler in Gestalt von Verwandten und Freunden mitgebracht, zwischen denen glückliche WIENERIN-Leserinnen, die Tickets gewonnen hatten, Platz nahmen. Als die ersten Gäste eintrudelten, glühten einige Finalistinnen-Wangen vor Aufregung. „Aber wenn ich jetzt nicht gewinne, ist mir das egal", bekannte Tanja. „Dieser Tag war einfach wunderschön. Und das Beste: Hier bekommt jede ihr Foto."

Qual der Wahl. Dann wurde es ernst: Ö3-Moderatorin Sandra König begrüßte Gäste und Juroren und fragte: „Was macht eine Frau für Sie zum Covermodel?" Die Antworten kamen prompt: „ihr Lächeln", „Schlag-fertigkeit", „Humor". Dann lief jede Finalistin in S. Oliver-Jeans und WIENERN-Shirt über den roten Teppich. Jeder Auftritt wurde begeistert beklatscht, die Jury notierte Punkte für Attribute wie „Auftritt" und „Ausstrahlung".

Danach zog sich die Jury zurück. Während Finalistinnen und Publikum bei Sekt und Saft entspannten, brütete die Expertinnenrunde und der „Hahn im Korb", Juror und Visagist Thomas Orsolis, über der Entscheidung. Leicht fiel sie nicht. „Wieso müssen auch alle so toll sein?", stöhnte etwa Sandrine Rohrmoser von Radio Arabella lachend. Doch schließlich war man sich einig: Für eine Wiener Studentin ging im Blitzlichtgewitter ein Traum in Erfüllung.

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