Corona-Quarantäne: So schneidest du deinen Pony (ausnahmsweise) selbst

Wir haben bei Profi-Friseurin Katharina Strassl nachgefragt, wie Stirnfransen auch ohne Friseurbesuch schön in Form bleiben.

pony mit langen haaren, die augen sind verdeckt

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Mittel: Während man den dunklen Ansatz im Homeoffice easy ignorieren kann, sind ins Gesicht hängende Stirnfransen eher lästig (genauso wie die ewigen Haarspangen). Damit beim Pony-Schnitt in den eigenen vier Wänden nichts schief geht, haben wir bei Profi Katharina Strassl nachgefragt, wie man es richtig macht.

So schneidest du deine Stirnfransen selbst

1. Den Pony immer trocken schneidenEigentlich logisch, aber bitte trotzdem bedenken: Nass sind Haare immer um einige Zentimeter länger als trocken. Nach dem Haare waschen also zuerst die Haare trocknen, die Frisur so stylen, wie man sie haben möchte, den Pony ev. ausföhnen oder glätten und dann erst vorsichtig kürzen. Bei lockigem Haar oder Wellen sollte man aber aufpassen: "Wenn man vorher glättet, kann man Haare zwar besser schneiden, aber sie springen natürlich wieder zurück wenn sie wieder lockig sind. Das sollte man bedenken.", so Strassl.

2. Eine Nagelschere verwenden

Normale Papier- und Bastelscheren sind für unser Haar nicht scharf genug, deshalb greift man am besten zur Nagelschere: "Die hat einen sehr feinen Schliff und man kann einzelne Haare gut erfassen." Die Krümmung macht laut Expertin nichts, denn: "Am schönsten wird der Do-it-yourself-Pony wenn man ihn nicht horizontal sondern vertikal schneidet." Also immer nur mit der Spitze der Schere ein kleines Stück abschneiden und nicht gleich über die ganze Pony-Breite kürzen.

3. Auf die Augenbrauen achten

Kathi Strassl: "Beim Schneiden sollte man sich immer an den Augenbrauen orientieren und darauf achten, dass man die Stirn dabei nicht unabsichtlich hochzieht." Sonst könnte der Pony viel zu kurz und ungleich werden. Bitte auch bedenken: Die Haare nicht zu sehr an die Stirn drücken, dadurch wirken sie länger und man schneidet vielleicht unabsichtlich zu viel ab.

 

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