Corona: Die wichtigsten Infos zur stufenweisen Schulöffnung ab 15. Mai 2020

Bildungsminister Heinz Faßmann erkärte, wie die Schulen ab Mitte Mai in einem Schichtbetrieb arbeiten werden: Klassen werden tageweise unterrichtet, Schularbeiten fallen aus.

Blick in leeres Klassenzimmer

Ab 15. Mai soll nach den Maturant*innen auch der Unterricht für die restlichen Schüler*innen schrittweise beginnen. Wie das im Detail vonstatten gehen soll, führte am Freitag ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann aus. Eine zentrale Rolle spielt dabei die „Verdünnung“ an den Schulen. So soll in einem „Schichtbetrieb“ immer nur die Hälfte der Klasse anwesend sein.

Update zur Öffnung der Schulen

  • Am 15. Mai können die Schülerinnen und Schüler in den Volksschulen, den Mittelschulen und den Unterstufen den Unterricht wieder aufnehmen. Am 29. Mai folgt der Rest, also alle älteren Schülerinnen und Schüler.
  • Um das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich zu halten, wird auf Klassenteilung gesetzt, etwa in zwei gleich große Gruppen. Der eine Teil soll montags bis mittwochs Unterricht haben, der andere Teil donnerstags und freitags. Jede Woche wird gewechselt.
  • Wenn für eine Gruppe kein Unterricht stattfindet, haben die Schülerinnen und Schüler „Hausübungstage“, die auch in der Schule absolviert werden.
  • Turnen, Musik und Nachmittagsunterricht fallen für den Rest des Schuljahres aus.
  • In den Volksschulen wird das Sitzenbleiben ausgesetzt.
  • An allen Schulen werden die Schularbeiten gestrichten.
  • Eltern sollen ihren Kinden einen Mund-Nasen-Schutz in die Schule mitgeben. Schüler*innen über zehn Jahre sollen diesen in den Pausen tragen, von jüngeren Kindern sei dies nicht erwartbar, meinte Faßmann.
  • Für Eltern, die ihre Kinder nicht in die Schulen schicken möchten, gibt es weiterhin die Möglichkeit von Heimunterricht. Auch Lehrerinnen und Lehrer können sich entschuldigen lassen, wenn sie Vorerkrankungen haben oder mit Menschen aus der Risikogruppe zusammenleben.
 

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