"Cool" bleiben im Sommer

Die heißen Tage stehen vor der Tür – endlich. Doch während sich manche mehr über die Sommerhitze freuen, suchen andere nach Abkühlung. Hier einige Tipps, wie du auch bei heißen Temperaturen cool bleibst, im wahrsten Sinne des Wortes.

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Des einen Freud ist des anderen Leid, sagt man. Das trifft selten so zu wie im Sommer. Nicht jeder ist ein Fan der heißen Tage und selbst wenn, so kann ein bisschen Abkühlung niemals schaden. Denn die warmen Jahreszeiten machen natürlich umso mehr Spaß, wenn du nicht gnadenlos am Schwitzen bist oder der Kreislauf verrückt spielt. Folgende Tipps sind daher längst nicht nur für Sommermuffel geeignet, sondern ebenso gut für all jene, die ihn in vollen Zügen genießen wollen…

Tipp 1: Viva la Siesta!

Vielleicht hast du schonmal in Spanien Urlaub gemacht und vermutlich ist dir dann aufgefallen, dass du mit deinem „österreichischen Lebensrhythmus“ dort ziemlich gegen den Strom schwimmst. Ja, in heißen Ländern leben die Menschen anders und das hat einen guten Grund: Sie meiden die heißeste Zeit und legen stattdessen eine sogenannte Siesta ein. Über die Mittagshitze ist das Land wie ausgestorben, denn dann liegen die Spanier & Co entspannt im klimatisierten Wohnzimmer auf dem Sofa oder im schattigen Garten. Dafür bleiben sie anschließend bis spät in die Nacht wach – sowie produktiv – und stehen am nächsten Morgen früh auf, teilweise sogar sehr früh. Deinen Lebensrhythmus an heißen Sommertagen anzupassen, ist daher die beste Möglichkeit, um der größten Hitze zu entfliehen. Im Urlaub ist das problemlos möglich und auch im Homeoffice genießen viele Österreicher heutzutage mehr Flexibilität bezüglich ihrer Arbeitszeiten. „Viva la Siesta“, sollte daher im Sommer dein Motto lauten, sprich den fehlenden Schlaf in der Nacht holst du einfach beim Mittagschlaf nach.

Tipp 2: Sonnenschutz ist cool, wirklich!

Nicht immer lässt es sich aber vermeiden, in der heißesten Zeit nach draußen zu gehen. Zudem ist in den warmen Monaten die Sonneneinstrahlung schon zum Sonnenaufgang und bis zum Sonnenuntergang sehr hoch, sodass Sonnenbrandgefahr herrscht. Für dich bedeutet das, dass Sonnenschutz dein bester Freund ist. Das gilt für Sonnencreme ebenso wie für eine Sonnenbrille und einen Sonnenhut. Denn sie schützen dich nicht nur gesundheitlich vor den negativen Auswirkungen der UV-Strahlung, sondern sie führen auch dazu, dass dir die Hitze erträglicher vorkommt. Das merkst du unmittelbar, wenn du Sonnencreme aufträgst oder einen Sonnenhut aufsetzt; plötzlich brennt die Sonne gefühlt viel weniger intensiv auf deinen Körper. Gut, dass Sonnencreme unsichtbar ist und es mittlerweile zahlreiche stylische Modelle an Sonnenhüten und -brillen gibt. Ausreden gibt es daher keine mehr…

Tipp 3: Kenne deinen besten Freund, das Wasser!

Bei Abkühlung im Sommer denken die meisten Menschen an das Baden im See oder Meer. Wenn du dazu die Gelegenheit hast, ist das auch tatsächlich eine hervorragende Möglichkeit. Im Alltag kannst du aber nicht jeden Tag an einen See oder ans Meer fahren und die Freibäder sind zur Hochsaison oft überfüllt. Wenn du einen eigenen Garten hast, kann es daher durchaus eine Überlegung wert sein, einfach selbst einen Pool aufzustellen, denn so hast du jederzeit die Möglichkeit zur Erfrischung im kühlen Nass – ohne fremde Personen, ohne Parkplatzsuche und ohne Zeitdruck. In der Mittagspause schnell in den Pool hüpfen? Wieso nicht! Vom kleinen Planschbecken bis zum großen Einbaubecken gibt es mittlerweile so viele Möglichkeiten, dass gewiss auch für deinen Garten eine passende Wahl dabei ist. Falls nicht, gibt es aber noch andere Ideen, um dich mit Wasser abzukühlen: Du kannst zum Beispiel ein kaltes Fußbad nehmen, während du am Schreibtisch sitzt, oder dir zum Einschlafen einen feuchten Waschlappen auf die Stirn legen. Du kannst kühles Wasser trinken oder unter die kalte Dusche hüpfen und das Wasser langsam trocknen lassen. Du siehst: Mit ein bisschen Kreativität ist Wasser im Sommer dein bester Freund und macht selbst heißeste Temperaturen erträglich.

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Tipp 4: Ausreichend essen – und das Richtige essen!

Wasser ist natürlich auch bei der Ernährung ein wichtiges Stichwort, schließlich musst du an heißen Tagen viel trinken, am besten zuckerfreie Getränke wie Wasser mit Beeren oder einem Schuss Zitrone für den Geschmack. Aber auch über die Nahrung kannst du zusätzliche Flüssigkeit aufnehmen, wenn du frische sowie leichte Speisen wählst. Frisches Obst und Gemüse ist daher an heißen Tagen die perfekte Wahl, denn es liegt nicht allzu schwer im Magen, macht trotzdem satt, ist gesund und lässt sich in leckere Salate, Smoothies & Co verwandeln. Viele Menschen machen in der Hitze nämlich den Fehler, nichts zu essen, da sie keinen Hunger haben. Das ist normal, aber eine große Belastung für den Kreislauf. Achte deshalb darauf, deinen Körper mit ausreichend Nahrung zu versorgen, damit er die Strapazen durch die hohen Temperaturen stemmen kann – aber ohne ihn durch zu viel oder falsche Lebensmittel wie fettiges Fast Food unnötig zu belasten. Regelmäßige und kleine Snacks in Form von leichten Salaten, Wassermelonen oder ähnlichen Kreationen sind daher die perfekte Wahl. Gerne dürfen die Speisen kalt sein, um dich auch innerlich „cool“ zu halten. Übrigens: Scharfe Gewürze solltest du im Sommer lieber meiden, denn diese bringen dich nur noch mehr ins Schwitzen.

Tipp 5: „Coole“ Kleidung in vielerlei Hinsicht!

Auch die Kleidung spielt natürlich eine wichtige Rolle. Den Sommer würden wir alle am liebsten mit so wenig Kleidung wie möglich verbringen. Doch das geht eben nicht in jeder Lebenssituation und auch nicht jeder fühlt sich knapp bekleidet wohl. Das ist in Ordnung, denn es gibt Alternativen: Auf die richtigen Materialien kommt es an. Während schwere Stoffe wie Baumwolle oder Jeans für den Sommer weniger gut geeignet sind, empfehlen sich leichte und kühlende Textilien wie Seide oder Leinen. Auch der Schnitt macht einen Unterschied, denn was eng am Körper anliegt, lässt keine Luft durchdringen und kann spätestens unangenehm werden, wenn es verschwitzt ist. Angenehmer sind daher weite Schnitte, in denen die Luft zirkulieren kann. Dann bist du im wahrsten Sinne des Wortes „cool“ unterwegs, auch optisch. Denn es gibt durchaus eine große Auswahl an Kleidungsstücken in unterschiedlichen Farben, Schnitten & Co, die auf diese Beschreibung passen und die du frei nach Geschmack kombinieren kannst. Männer bevorzugen ohnehin oft weitere Schnitte und auch bei Frauen liegt der Oversized-Look dieses Jahr wieder voll im Trend.

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Tipp 6: Stay positive!

Schlussendlich ist es auch deine Grundeinstellung, die dafür sorgt, als wie „cool“ du den Sommer empfindest. Du kannst ihn genießen mit Eis, Strand, Grillpartys und allem, worauf sich viele Menschen im Sommer so freuen. Oder du kannst ihn verteufeln, dich griesgrämig im Schatten verkriechen und dich über die Hitze beschweren. Jedoch machst du dir den Sommer und dein Leben im Allgemeinen durch diese Negativität nur unnötig schwer. Und kaum ist die heiße Zeit vorbei, sehnst du sie vielleicht sogar zurück, wenn es monatelang kalt und grau ist. Versuch daher, die Hitze als etwas Positives zu begreifen und das Beste aus dieser Zeit machen. Jetzt kannst du ohne viele Klamotten vor die Tür gehen. Jetzt kannst du Vitamin D tanken. Jetzt kannst du unvergessliche Dates erleben. Jetzt kannst du mit Freunden eine Party im Garten feiern. Jetzt kannst du den neuen Pool einweihen. Und vermutlich hast du auch im Sommer irgendwann mehrere Wochen Urlaub. Es gibt also viele gute Gründe, um dich auf die Hitze zu freuen und plötzlich fühlt sie sich gar nicht mehr so schlimm, sondern sogar sehr angenehm an. Dein Motto sollte daher lauten: Mach dir „coole“ Gedanken, dann wird auch der Sommer garantiert cool(er).

 

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