Come to Kambodscha!

Wissen Sie, wie gegrillte Spinne schmeckt? WIENERIN-Fotoredakteurin Angelika Goldmann hat es ausprobiert.

Wissen Sie, wie gegrillte Spinne schmeckt?WIENERIN-Fotoredakteurin Angelika Goldmann hat es ausprobiert: in Kambodscha. Einem Land, woLachen und Weinennah beieinanderliegen.
Text & FotosAngelika Goldmann
Es ist stockfinster. Nicht einmal der Mond ist zu sehen. Ich erkenne den Weg nur so weit, wie der Lichtkegel der -Taschenlampe reicht. Stolpere dem einheimischen Reiseführer und ein paar Rucksacktouristen hinterher. Nur unsere Schritte und das Flattern der Fledermäuse sind zu hören. „Nur noch ein paar Meter geradeaus“, weist uns der Guide den Weg. Wir sind kurz davor, das -berühmteste Fotomotiv des Landes zu erleben. So das Versprechen. Der Weg ist zu Ende. Wir sind da. Gespannt setzen wir uns nieder und warten. Und warten. Es wird unruhig. Schritte, Stimmen, flackernde Lichter von Taschenlampen. Immer mehr Menschen versammeln sich vor der Tempelanlage von Angkor Wat und warten auf den vermutlich schönsten Sonnenaufgang der Welt.

Was wir zu sehen bekommen, ist zwar auf tausenden von Postkarten abgedruckt, dennoch: Die schwarzen Silhouetten der Türme von Angkor Wat und die der dünnen, hohen Palmen vor dem rosa-orangefarbenen Himmel begeistern. Davor die Spiegelung im Wasser des großen Seerosenteichs. Ein Farbspektakel wie im Kaleidoskop. Je bunter der Himmel, desto mehr „Aahs“ und „ Oohs“ mischen sich zwischen das Klicken der Fotoapparate. Ich bin gebannt und glücklich. Vergessen sind die Strapazen, die ich auf mich nahm, um hierher zu gelangen.

Nur ein Eindruck, dem noch viele wunderbare folgen sollten. Ein spannender Reisebericht, aus einem uns so unbekannten Land, wartet in der Juni-WIENERIN auf Sie!
Insidertipps und Tricks:
DerStrand im Ream National Park.
Kulinarische Mutproben ruhig mitnehmen! Denn:Spinnenbeinchen schmecken wie Pommes frites.

SCS – Shopping-Center SIEM REAP.Auf dem alten Markt in Siem Reap bekommt man alles: Fisch, Fleisch, Schal, T-Shirt, Buddha, Hindu-Gottheit, Gemüse, Obst, Käfer – und ungefähr 20.000 weitere Dinge. Das Schönste auf dem Markt ist aber die Herzlichkeit der Leute – und ihr bezauberndes Lächeln.

Der Suppentopf.
Die kambodschanische Küche ist nicht so scharf wie die des thailändischen Nachbarn. Die traditionelle Hausmannskost im Restaurant Khmer Kitchen in Siem Reap ist einfach köstlich!

Minen im Land.Das Landminen-Museum von Aki Ra steht für Aufklärung und Hilfe für Minenopfer. Infos: www.cambodialandminemuseum.org. Anschauen und über das Land lernen!

Tafelberg.Vom Kloster auf dem Bokor Hill aus hat man einen traumhaften Blick auf das Meer und die untergehende Sonne. Nicht weit weg davon: die verlassenen Hotel-Ruinen aus der französischen Kolonialzeit.

TAXI, Bitte!Zu Lande gibt’s den Pick-up, zu Wasser das Fischerboot. Also nicht wundern über wenig alternative Fortbewegungsmittel.

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