Clean Cuts bei COS

Edel und stark – diese Attribute verkörpert die Modemarke COS wie keine andere. Unweit vom Stephansdom entfernt, öffnete der erste Mono-Brand-Store nun seine Pforten. Passend zu diesem Anlass trafen wir die Designerin des Hauses.

Um sein Love-Piece zu ergattern, musst man bis dato die Landesgrenzen passieren oder online shoppen. Das ändert sich jetzt.

Ästhetische Reinkultur:

COS ist anders, COS ist cool und COS ist geradlinig. Genau damit punktet die Tochtermarke des H&M-Konzerns. Statt kurzlebiger Trends, setzt man hier auf Zeitlosigkeit, Qualität und Klarheit. Klassisch statt kitschig lautet die Devise und deshalb erreicht die Marke Kunden mit Höchstansprüchen. Um mehr über den modischen Neuzugang in Wien zu erfahren, trafen wir Karin Gustafsson, COS-Womenswaer Design Manager, bei ihrem Wien-Besuch anlässlich der Opening Party (eine Bildergalerie dazu sehen Sie links).

Karin Gustafsson
Designerin Karin Gustafsson traf sich mit typischich.at und plauderte über die COS-Eröffnung in Wien.

Lesen Sie das ganze Interview auf Seite 2!

COS

Katharina Fronius: Wie beschreiben Sie die DNA der Marke, für alle, die COS noch nicht kennen?

Karin Gustafsson: Hauptaugenmerk liegt bei uns auf den Finishes, den Stoffen und den dazu benötigten Techniken. Genauso wie bei der Funktionalität. Das sieht man zum Beispiel bei unseren „kleinen Schwarzen“, sie haben meist kleine Pockets, was sehr praktisch ist. Außerdem designen wir zeitlose Mode. Wir wollen essentielle Basics kreieren, die in jedem Kleiderkasten bestehen.

Was bedeutet Qualität für Sie?

Qualitätsansprüche haben wir nicht nur an die Stoffe. Es ist die Mischung aus allem: Natürlich spielt das Material eine entscheidende Rolle, aber auch Schnitt-, Produktionstechniken und Färbeverfahren gehören dazu. Ebenso wie unser Storekonzept, wo wir diese Qualität weiterführen – es gibt immer genug Platz, Sitzmöglichkeiten, so dass auch Familien in Ruhe einkaufen können. Bei uns zieht sich Qualität also durch.

Wie lange arbeiten Sie an einer Kollektion?

Im Schnitt ein Jahr. Natürlich gibt es dann auch Teile, die schneller fertig werden als andere. Das ist ganz normal.

Finden Sie, passt COS in das Wiener Stil-Stadtbild passt?

Ich bin das erste Mal hier, kenne die Stadt also nicht. Aber wir suchen unsere Standorte sehr gezielt aus. Deshalb hoffen wir natürlich, dass unsere Mode den Leuten gefällt. Bei uns geht es ja generell um den „big city mind“, dem wir uns mit unseren Designs widmen – das passt gut zu Wien. Es geht um Menschen, die gerne reisen, sich mit Kunst beschäftigen und ein urbanes Leben führen.

Wo steht COS im Fashionranking Ihrer Meinung nach?

Wir beschreiten, denke ich, einen Mittelweg aus Highfashion und Streetwear.

Und was inspiriert Sie dazu?

Eigentlich alles was mit Design zu tun hat, natürlich auch Kunst. Erst kürzlich habe ich die Arbeit eines jungen Londoner Künstlers kennengelernt, der Canvas bemalt und dann drapiert. So etwas finde ich großartig. Aber es können auch schöne Möbel sein.

Zum Abschluss: Was darf in einer Garderobe niemals fehlen?

Ein Hemd. Wir widmen ihm viel Aufmerksamkeit, denn es gibt es in so vielen Formen und Arten. Abgesehen davon kann man es so unterschiedlich inszenieren. Das ist einfach toll.

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Key-Pieces von COS: Mintfarbenes Stiftkleid um € 125,-, Brokatkleid in Silber um € 125,-, apricotfarbenes Oberteil um € 125,-.

Mehr über die Eröffnung des neuen Shopping-Juwels im Herzen Wiens, finden Sie in unserer Bildergalerie links.

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