"Claire's"-Shops wegen Schuldenberg vor dem Aus?

Es wäre das Ende einer Ära - die Schmuckkette "Claire's" soll am Rande des Bankrotts stehen. ExpertInnen sehen aber noch Hoffnung für das Unternehmen.

Lange Zeit konnte die US-Schmuckkette "Claire's" mit ihren günstigen Schmuckangeboten, Fan-Artikeln und Bling-Bling-Accessoires die Teenager-Massen in ihre Geschäfte locken, nun scheint der Fortbestand der Marke aufgrund finanzieller Probleme gefährdet.

Wie unternehmensnahe Quellen gegenüber der Wirtschaftsplattform "Bloomberg" berichten, soll das Unternehmen in massiven Geldnöten stecken und kurz vor der Pleite stehen. Knapp $2 Mrd. Schulden soll "Claire's" in den letzten Jahren angehäuft haben, nun sollen Geldgeber der Firma helfen, die Rechnungen zu bezahlen und den Fortbestand der Kette zu sichern.

Stationärer Handel schwächelt

Ähnlich wie andere namenhafte Firmen, darunter etwa der Spielwarenhändler "Toys'R'Us", kämpfte auch "Claire's" in den letzten Jahren mit Defiziten im stationärem Handeln und sinkenden Einnahmen. Der Sprung ins Online-Geschäft schien nie so richtig zu gelingen, die Kern-Zielgruppe shoppt heutzutage woanders.

Weder "Claire's", noch der Mutterkonzern "Apollo Global Management" haben sich bisher zu den Gerüchten um die finanziellen Probleme geäußert. Was eine mögliche Pleite für die rund 4,000 Shops in 45 Ländern und die zahlreichen MitarbeiterInnen bedeutet, ist daher noch völlig unklar.

ExpertInnen bei "Bloomberg" glauben, dass sich die Firma, die bereits seit den 1960ern existiert, aber erholen könnten, wenn man eine Lösung für das Schuldenproblem gefunden hat.

Bis heute zählt "Claire's" zu den größten Piercing-Anbietern weltweit - über 3 Mio. Menschen lassen sich dort jährlich die Ohren stechen.

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