Cineastisch wertvoll

Filme ohne Musik sind wie Brot ohne Butter. Denn erst der Soundtrack sorgt für Stimmung – oder gähnende Langeweile.

Filme ohne Musik sind wie Brot ohne Butter. Da fehlt einfach was. Denn erst der Soundtrack sorgt für Stimmung – oder gähnende Langeweile.

Text Julia Wagner Fotos Polyfilm, Universal Music, Warner Music, beigestellt

Der Grat ist schmal zwischen Soundtrack und -dreck. Allzu viel Filmmusik klingt abseits der Kinoleinwand eher schauerlich. Sie war dann eben doch nur die Untermalung einer Szene. Und irgendwie klingt das musikalische Gesülze von Filmen wie Basic Instinct in den ­eigenen vier Wänden eher peinlich als erotisch. Wirklich gute Soundtracks hört man sich aber noch Jahre nach dem Kinobesuch gerne an.

Die Scheibe zu dem französischen Film Ensemble C’est Tout mit der Schauspielerin Audrey Tautou ist ein charmanter und bunter Mix aus Pop wie Hard-Fi, Reggae wie Morcheeba, gepaart mit Klassik von Vivaldi oder Chansons von Yves Montand. Manchmal ist es auch erst die Musik, die einen ganzen Film rettet. Die Regisseurin Sophia Coppola hat für ihr Pop-Art-Spektakel Marie ­Antoinette viel Kritik einstecken müssen. Über ihren exzellenten Musikgeschmack sind sich die Zuseher allerdings einig.

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Ensemble, C’est Tout: Musik, die man auch ohne Film gut anhören kann.

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