Christian Siriano macht Mode für Frauen jeder Figur

In einem offenen Brief spricht der Designer über Fashion, Diversität und Body-Positivity und wir fragen uns nur noch, warum nicht jede/r DesignerIn so sein kann.

Modedesigner Christian Siriano macht Mode für Frauen. Für große und kleine, für schlanke und dicke, für alte und junge. In der Open Letter Series der Teen Vogue hat er zusammengefasst, was Body-Positivity im Modedesign für ihn bedeutet.

"Welche Kleidergröße hat mein Körper? Wo bin ich aufgewachsen? Wieviele Geburtstage habe ich schon gefeiert?", schreibt Siriano. "Nichts davon sollte eine Bedeutung haben, wenn man sich ein Kleidungsstück kauft. Wir haben irgendwann vergessen, dass Mode Spaß machen soll. Sich anzuziehen sollte eines der leichtesten und schönsten Dinge des Tages sein. Selbstentfaltung ist eines der größten Geschenke, die das Mensch sein mit sich bringt."

Moderegeln, Dresscodes, all diese Do's and Don't's der Fashionwelt sind für Siriano nichts anderes als "die Antithese der Kunst".

"Es gibt immer noch Designer, die davor zurückschrecken, eine dickere Frau oder eine Frau mit vermeintlich wertlosem Hintergrund einzukleiden. Sie haben sich selbst Restriktionen auferlegt."

"Alle Menschen sind schön. Es gibt keine richtige Größe, Figur, Farbe oder Alter. Als Modedesigner feiere ich den Körper, der meine Arbeit trägt. Was für eine Ehre auserwählt zu werden, anerkannt und gesehen zu werden. Diese Ehre gilt für beide Seiten."

Was sollen wir dazu noch sagen, außer einem euphorischem 'Ja, ja, ja!'?

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