Chris Hemsworth's Antwort auf "Papa, ich will einen Penis" ist einfach genial

Ja, das Elternsein ist nicht immer leicht. Das hat auch Papa Chris Hemsworth irgendwann festgestellt. Doch so cool und liebevoll wie er mit seiner kleinen Tochter umgeht, hat auch uns überrascht. Dafür küren wir ihn zu unserem "Hawara der Woche".

Männer, die wir mögen: In unserer Rubrik "Hawara der Woche" stellen wir regelmäßig Männer vor, für die Gleichberechtigung selbstverständlich ist. Heute: Chris Hemsworth.

Chris Hemsworth zählt zu den bekanntesten Schauspielern Australiens und sorgt unter seinen (vorwiegend weiblichen Fans) regelmäßig für Schnappatmung.

Der Australier kann aber mehr als nur gut schauspielern, wie er in einem Interview mit Ellen deGeneres beweist. Darin erzählt er über seine Kinder und wie er mit "schwierigen" Situationen umgeht.

Papa, ich will einen Penis

"Meine Tochter hegt momentan sehr viel Bewunderung für ihre zwei kleinen Zwillingsbrüder. Letztens kam sie zu mir und meinte:

'Weißt du Papa, ich will auch dieses Ding, das Sasha und Tristan haben!'

und ich fragte 'Was meinst du?'

und sie 'Du weißt schon, dieses Ding, das sie zwischen den Beinen haben'."

Du kannst sein, was immer du willst

Verwundert über diese Aussage, musste Papa Chris kurz überlegen, wie er auf den Wunsch antworten sollte und versuchte es erst einmal mit ein wenig Aufklärung für die vierjährige Tochter. Diese schien mit der Antwort aber nicht zufrieden und sagte:

"Ich will aber wirklich einen!" und Hemsworth:"Einen Penis?" Und sie: "Ja, ich will einen Penis!".

Hemsworth erzählt, dass er seine Tochter in allen Lebensentscheidungen unterstützen möchte und sagt:

"Weißt du was Kleine? Du kannst sein, was immer du willst."

Und seine Tochter darauf: "Danke Papa".

Für seine ganz selbstverständliche Eltern-Antwort erntet Chris Hemsworth auch vom Publikum großen Applaus.

Es braucht keinen Prinzen, um die Prinzessin zu retten

Und auch sonst gibt der Schauspieler, der mit dem Marvel-Film "Thor" bekannt wurde, ziemlich kluge Sachen von sich:

"Im Film 'The Huntsman: Winter's War' werde eigentlich ich die ganze Zeit von zwei sehr starken Frauen gerettet. Da habe ich mir gedacht: 'Ich möchte, dass meine Tochter sieht, wie Frauen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und ihre eigene Zukunft gestalten. Es braucht keinen Prinzen, um sie zu retten. Sie können die Weltherrschaft übernehmen und Armeen anführen'. Ich finde das wichtig und denke, dass es von solchen Filmen noch viel zu wenige gibt. Davon sollte es mehr geben!"

Wir finden: Es sollte viel mehr solch' cooler Väter geben, die öffentlich so liebevoll über ihre starken Töchter sprechen. Weiter so, Chris!

Hier das Interview in voller Länge ansehen:

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