ChiYoga

Bei ChiYoga handelt es sich um eine Verbindung des traditionellen indischen Yoga-Stils und den Bedürfnissen des modernen Menschen der westlichen Gesellschaft. Der gesamte Organismus wird dabei über die Meridiane harmonisiert und revitalisiert und findet so Balance-Übungen die zur Jahreszeit passen.

ChiYoga ist Meditation in Bewegung

Der Begriff Chi stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und beschreibt jene Lebenskraft, die entlang der Meridiane (Energieleitbahnen) fließt. Aus eben diesem Grund, wird bei ChiYoga der gesamte Organismus über die Meridiane revitalisiert, in Harmonie gebracht und passend zu den Jahreszeiten geben die Balance-Übungen Energie und Kraft.

Gleichzeitig werden bei ChiYoga Atmung, Körperbewegungen und geistigeKonzentration miteinander verbunden. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf den Übergängen von einer Haltung in die andere. Daher spricht man auch von dem grundlegenden Element, den sogenannten Flows.

Was bedeutet Flow?

Bei den Flows handelt es sich um fließende Bewegungsabläufe, bei denen eine Übung in die andere übergeht bzw. "fließt", was jeweils mit der Ein- und Ausatmung verbunden ist. Sie sind es auch, die den Fluss des Lebens symbolisieren. Daher sind die Gegensätze Kraft und Entspannung, Dynamik und Ruhe im Fokus.

Charakteristisch für den Stil des ChiYoga sind wellen- und spiralförmige Bewegungen. Diese sind Abläufe, die wichtige Grundrhythmen des Lebens aufgreifen. Außerdem handelt es sich um eine heilsame Wirkung der Bewegungen auf die körperliche und spirituelle Gesundheit.

Yoga nach Jahreszeiten

Entsprechend der Jahreszeiten werden im ChiYoga unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt.

Bei den äußeren Aspekten der Pflege eines langen und gesunden Lebens geht es vor allem darum, den Rhythmen der Natur zu folgen und sich ihnen entsprechend zu nähren und zu bewegen. Ebenso wie die Natur ist also der Mensch in den Zyklus der Welt eingebrunden und die Jahreszeiten verändern die Natur ebenso wie sich der Mensch verändert. Tut er das nicht, so kostet ihn das auf Dauer Kraft und Energie.

Grundsätzlich ist die Dauer der Übungen selbst zu bestimmen, je nachdem, wie lange man möchte oder wie dynamisch bzw. langsam die Abfolgen sein sollen.
Je nach alltäglicher Umstände kann man längere und kürzere Zeitspannen für ChiYoga einplanen. Es ist immer besser ein wenig zu üben, als gar nichts zu machen.

Außerdem ist nicht die Dauer oder Intensität der Übungspraxis entscheidend, sondern die Regelmäßigkeit und Ausdauer. Am besten jedoch eignen sich kurze Übungssequenzen, die jeden Tag zur selben Zeit und nur mit leicht veränderter Übungsabfolge gemacht werden.
Vorteil am Morgen: Die dynamischen Bewegungen aktivieren den Körper, stimulieren das Nervensystem und regen den Kreislauf und die Durchblutung an.

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