China: HIV-positive Kinder werden verstoßen

Kinder, die HIV-positiv sind, werden in China oft von ihren Familien ausgestoßen. Der Dokumentarfilmer Bryan Anker begleitet sie auf ihrem Weg.

Die Kinder der Green Harbor Schule sind genauso wie alle anderen Kinder in China: sie lernen, sie spielen draußen und sie streiten sich auch manchmal. Doch ein Merkmal unterscheidet sie von anderen: sie leben alle mit HIV/Aids.

Die Schule ist einer der wenigen Orte, wo diese Kinder lernen können, ohne diskriminiert zu werden. Denn viele HIV-positive Kinder in China werden aus ihren Gemeinschaften ausgeschlossen. Der Dokumentarfilmer Bryan Anker begleitet die Kinder auf ihrer Reise - auch nachdem sie die Schule abgeschlossen haben und ihren sicheren Hafen verlassen.

Von ihren Müttern infiziert, leben die meisten Kinder als Waisenkinder oder wurden unfreiwillig von ihren Familien getrennt. Ein Dorf mit über 200 Bewohnern hat bei einem Jungen mit HIV sogar veranlasst, dass er ausgestoßen und in Quarantäne gesteckt wird, wie die CNN berichtet hat.

Die Zukunft der Kinder aus Anker's Film ist ungewiss, doch er hofft, dass das soziale Stigma bald ein Ende hat und Mitgefühl transportiert wird. So wie ein Junge im Trailer sagt: "Es ist nur HIV... ich bin noch immer ich selbst."

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