Cheer up your Life!

Die einen sehen einen Cheerleading-Film, die anderen haben einen Bruder, der Football spielt: So oder so sind alle Purple Cheerios zum Cheerleading gekommen.

Die einen sehen einen Cheerleading-Film wie Girls United, die anderen haben einen Bruder, der American Football spielt: So oder so sind alle Purple Cheerios zum Cheerleading gekommen. Und sagen seither: Das ist mein Leben!

Text Petra Hauk Fotos Patricia Weiskirchner

American Football ohne Cheerleader? Genauso gut könnte man sich Toast Hawaii ohne Ananas und Cocktailkirsche vorstellen. Der toughe Rasensport und die mit bunten Pompons wedelnden Tänzerinnen gehören zusammen: ohne Cheers keine Stimmung, kein Glamour und kein Sieg der eigenen Mannschaft. Aber: Synchron Bommeln in der Luft herumschwenken und ordentlich anfeuern – das kann doch nicht so schwer sein, oder?

O ja, ist es. Denn mit „ein bisschen He­rumhüpfen“ hat Cheerleading herzlich wenig zu tun, sagt Andrea Christian, Trainerin der Purple Cheerios: „Cheerleading ist eine ernst zu nehmende akrobatische Sportart, die richtige Technik, Bewegungs­talent, Körperspannung und gutes Timing voraussetzt. Nur so sind die ganzen Stunts, Bodenübungen und Pyramiden überhaupt möglich.“

Zu hämmernden Musikbeats wechselt Akrobatik mit synchron getanzten Aerobic­einlagen ab. Bei einer Performance-Zeit von knapp drei Minuten muss bei den Cheerleadern jeder Schritt und jeder Griff perfekt sitzen.

Logisch, dass das nur mit intensivem Training klappt. Wofür man einen ordentlichen Batzen Disziplin braucht. Bis zu fünf Tage in der Woche trainieren die Mädchen. Viel Einsatz neben der Schule. Und das geht? „Die Mädels lieben ihren Sport“, sagt die Trainerin. „Und den können sie nur machen, wenn es auch in der Schule stimmt.“ Ein Aufwand, der sich lohnt, wenn man so wie die Purple Cheerios zum sechsten Mal in Folge den österreichischen Staatsmeistertitel in der Tasche hat und Sieger der internationalen Elite Cheerleading Championship in Bottrop geworden ist.

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Lesen Sie mehr über die Purple Cheerios – in der Februar-Ausgabe der WIENERIN.

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Mehrere Trainer gleichzeitig coachen die Mädels – denn nicht nur Akrobatik, auch Bodenübungen, Jumps und Anfeuerungsrufe müssen punktgenau und synchron ausgeführt werden.


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