Charlize Theron hat die Nase voll von ungerechter Behandlung

Die Südafrikanerin beklagt ungleiche Behandlung - und will es bei ihrem Sohn besser machen.

Oscar-Preisträgerin Charlize Theron (40, "Monster") hat die ungleiche Behandlung männlicher und weiblicher Schauspieler beklagt. "Ich bin in Südafrika unter der Apartheid aufgewachsen und habe mit eigenen Augen gesehen, was es heißt, wenn eine Person in der Gesellschaft weniger wert ist als die andere. Ich habe einfach keine Lust, dass sich das immer und überall fortsetzt", sagte sie.

Die Bezahlung sei da nur ein Aspekt, so die Schauspielerin im Interview von "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten". "Das Problem sind auch nicht wir und ob wir nun ein paar Millionen mehr oder weniger bekommen", sagte Theron - sondern jene Schauspielerinnen, die sich nur mühsam über Wasser halten, keine Jobs ablehnen und nicht für bessere Bezahlung kämpfen könnten. Damit sich an dieser grundsätzlichen Haltung etwas ändere, müsse sich etwas an der Erziehung ändern. Daher bringe sie ihrem Sohn bei, Frauen mit Respekt und gleichberechtigt zu behandeln. Theron ist gerade im Kino in "The Huntsman & The Ice Queen" zu sehen.

In Hollywood regt sich spätestens seit den Sony Leaks vor einigen Jahren (darin waren die Gagen vieler Stars gelistet) großer Widerstand gegen die unfaire Bezahlung von männlichen und weiblichen Schauspielern. Männer bekommen in Hollywood oft für die gleiche Arbeit deutlich mehr bezahlt als ihre weiblichen Kolleginnen.

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