Café Leopold eröffnet am 15. Juni neu und mit anderem Konzept

Wer das Leopold noch als Club kennt, wird vom neuen Konzept überrascht sein. Ab 15. Juni setzt das Lokal im Wiener Museumsquartier auf asiatische Küche.

Die Zeiten durchgetanzter und -schwitzter Nächte im Wiener Café Leopold sind vorbei. Das Café, das im Leopold Museum integriert war, war ein beliebter Treffpunkt der Kunstszene und besonders bei Studierenden sehr beliebt.

Mit der Neueröffnung am 15. Juni setzen die neuen Betreiber jedoch auf ein anderes Erfolgsrezept: asiatische Küche. Die Gyoza Brothers ("Ramien", "Shanghai Tan"), die das Lokal künftig leiten werden, werden chinesische und japanische Gerichte anbieten. Künftig heißt es im Leopold also: Hallo, geliebtes Sushi! Gulasch-Fans können sich auf eine scharfe Variante des österreichischen Klassikers freuen.

Präsentation des neuen Café Leopold

Von der Clubszene verabschiedet sich das Lokal zwar, dennoch werden sicher Feiern stattfinden, meinen die Betreiber laut "Standard"-Bericht.

Mehr als 400.000 Euro wurden in die Renovierung investiert

Der Umbau nach mehr als 15 Jahren war nicht zuletzt aufgrund der aktuellen gesetzlichen Auflagen nötig. Die Qualität der Substanz wurde verbessert, Küche, Lüftung und Beleuchtung auf den neuesten Stand gebracht. In naher Zukunft soll auch der Pavillon vor dem Café Leopold wieder errichtet werden, allerdings in einer statisch und klimatisch verbesserten Variante.

Trotz der kompletten Erneuerung des Lokals blieb jedoch der ursprüngliche Charakter des Cafés erhalten, teilen die Betreiber in einer Aussendung mit.

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