#BullyMe: Menschen teilen ihre Mobbing-Erfahrungen

Mobbing hat für die Betroffenen schwerwiegende Folgen. Auch Jahre später hinterlässt Mobbing Spuren - das zeigt aktuell der Hashtag #BullyMe.

Ob in der Schule, am Arbeitsplatz oder auf der Uni: Mobbing kann überall passieren. Wie stark die Betroffenen - auch Jahre später - darunter leiden, ist vielen nicht bewusst. Dass sich Mobbing-Erfahrungen ganz tief ins Gedächtnis brennen, zeigt aktuell unter dem Hashtag #BullyMe, bei dem Betroffene ihre Geschichten erzählen.

Laut der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz sind europaweit in etwa zwölf Millionen Menschen von Mobbing betroffen. Physische, psychische und psychosomatische Gesundheitsstörungen wie Stress, Depressionszustände, mangelnde Selbstachtung, Selbstanschuldigungen, Phobien, Schlafstörungen, Verdauungsstörungen oder Muskel- und Skeletterkrankungen sind nur einige der Folgen für Betroffene. Hinzu kommen soziale Isolation, Probleme in der Familie, und finanzielle Schwierigkeiten.

Was sich auch in den geteilten Erfahrungen zeigt, ist wie wenig sich die Betroffenen gehört gefühlt haben. Gerade in der Schule kann das schwerwiegende Konsequenzen haben - hier sind auch MitschülerInnen, LehrerInnen und Eltern gefordert, zu handeln. Wenn ein Kind nicht in die Schule gehen will, die schulische Leistung nachlässt, Schlafstörungen dazukommen etc. sind das alarmierende Warnzeichen für Mobbing. 

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