Buch des Monats

Wenn Sie es nicht mögen, dass beim Lesen auch Tränen fließen – nämlich Ihre –, dann ist der Roman der Australierin M. L. Stedman nichts für Sie. Allen anderen raten wir dringend zur Lektüre ihres Erstlings, der gleich in 32 Sprachen übersetzt worden ist.

Ende der 1920er-Jahre leben Tom, der Leuchtturmwärter, und seine Frau Isabel allein auf einer abgelegenen Insel in Westaustralien. Ein ungleiches Paar: Er hält mit seinen Gefühlen hinterm Berg, während die jüngere Isabel ein offenherziges Mädchen ist. Dennoch lebt das Paar glücklich in seiner Einsamkeit. Erst als Isabel die dritte Fehlgeburt erleidet, ist ihre Liebe bedroht.

Mit einem Fischerboot, das an ihre Insel treibt, kommt die Wende: In diesem liegen ein toter Mann und ein noch lebendes Baby. Wider besseres (Ge-)Wissen lässt sich Tom von Isabel überreden, keine Meldung ans Festland abzusetzen. Vorerst nicht, denkt er. Aber er hat nicht mit den Gefühlen gerechnet, die Isabel dem Mädchen entgegenbringt (und bald auch er).

Doch wie hält man es aus, sein eigenes Glück auf dem Unglück anderer aufzubauen? Anrührende, nie kitschige Story.

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