Buch des Monats

Der neueste Roman von Milena Moser, Das wahre Leben, taucht in die Seele zweier Frauen in der Midlife-Crisis ab.

Frauenromane erzählen von der Suche nach dem Traummann/Ideal-Job/Familien- oder Shoppingglück. Milena Mosers Romane sind anders, trotzdem würden Männer sie nie in die Hand nehmen. Wir aber haben das jüngste Werk der Schweizer Erfolgsautorin nicht mehr weglegen wollen.

Wie du und ich. Und das, obwohl der Klappentext nicht gerade vom Hocker reißt: „Zwei Frauen in der Mitte ihres Lebens." Aber Moser füllt die so durchschnittlich wirkenden Protagonistinnen mit derart viel Leben, dass sie einzigartig-liebenswert werden und selbst der Alltag Glanz trägt. Die Frauen, das sind Yogalehrerin Nevada, verliebt in einen jüngeren Mann, doch durch MS an den Rollstuhl gefesselt, und Erika, die Mann und fettleibige Tochter verlässt, um herauszufinden, was sie an ihrem gut situierten Leben stört.

Das ist wohl ein Erfolgsgeheimnis der Moserschen Romane: Ihre Heldinnen sind, bei aller Konstruiertheit, ein bissl so wie wir. Manchmal mag man darüber lesen. Bei Milena Moser liebend gern sogar.

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