Britin ist Leihmutter für homosexuellen Sohn

Der Fall der 40-Jährigen Leihmutter ihres eigenen Enkels sorgte in Großbrittanien für viel Aufmerksamkeit.

Ein Fall von Leihmutterschaft errekte kürzlich in Großbrittanien Aufmerksamkeit: Anne-Marie Casson ist die erste Leihmutter, die das Kind ihres eigenen Sohnes austrug. Der Fall stieß auf viel Kritik, doch die Mutter und ihr Sohn sind sich sicher, nichts falsches gemacht zu haben.

Die glückliche Großmutter

Ihr Sohn Kyle ist 27 und homosexuell. Zum Zeitpunkt der Leihmutterschaft war er in keiner soliden Partnerschaft, weswegen Adoption oder eine andere Leihmutterschaft nicht in Frage kam. Doch der Engländer wünschte sich nichts sehnlicher als Vater zu werden. Da trat er mit der Bitte an seine Mutter heran. Er wollte junger Vater werden, damit sein Kind noch möglichst lange etwas von den Großeltern hat.

"Das Gesetz ist zu streng, wenn es sagt, eine Person alleine kann keine Verantwortung für ein Kind übernehmen. Es heißt immer, wir wären alle gleichberechtigt, doch Menschen die alleine sind werden diskriminiert."

Eine gespendete Eizelle wurde mit Kyles Samen befruchtet, und in die Gebärmutter seiner 40-Jährigen Mutter gesetzt. Sie trug das Baby für ihn aus, mittlerweile ist Miles kein Baby mehr, sondern 9 Monate alt und gesund. Laut Daily Mail war Anne-Marie die erste Frau, die das Kind ihres eigenen Kindes austrug.

Die Familie gibt zu, dass sie etwas enger als herkömmliche Familien sind. Zum ersten Arzttermin kam nicht Kyles Mutter, sondern sein Vater mit, um ihn zu unterstützen. Anfangs hatten sie noch Sorgen, ob Anne-Marie nicht zu alt für die Strapazen einer Schwangerschaft sein könnte. Schlussendlich war es ihnen wichtiger, ihrem Sohn die Möglichkeit zu geben, sein eigenes Kind aufzuziehen.

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