Boyscut

Fassen Sie sich haartechnisch kurz! Die neue Weiblichkeit hat kein Problem, sich bei den Männern was abzuschauen. Die androgynen Kurzschnitte sind dennoch süß und sexy.

Wer hat's erfunden?
Schon Jeanne d'Arc ließ Haare. Richtig berühmt wurde der Shortcut aber erst durch die englische Tänzerin Irene Castle, die 1915 mit den geltenden Konventionen brach und sich einen „Bubikopf" zulegte. 1968 verpasste Starfriseur Vidal Sassoon Mia Farrow für den Film Rosemary's Baby den Pixie-Cut. Und der feiert derzeit Revival. Prominenteste Anhängerin: Emma Watson, die sich von ihrem Alter Ego Hermine aus den Harry Potter-Filmen mit einem neuen raspelkurzen Schnitt verabschiedete.

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Was ist neu?
Am Oberkopf bleibt das Haar heute etwas länger. Dadurch sind die neuen Tomboy-Frisuren schön wandelbar und lassen sich mit wenigen Handgriffen und den passenden Stylingprodukten schnell verändern. Für die glatte Variante: Haare mit einem glättenden Shampoo waschen, trocken föhnen und mit Glanzspray fixieren. Für den Wuschelkopf: Haare einfach während des Föhnens mit den Fingern durchkämmen und einzelne Strähnen mit Stylingwachs definieren. Tipp: Feminines Make-up wird beim Kurzhaarschnitt zum Pflichtprogramm.

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Wer kann das tragen?
Superkurzes Haar steht zierlichen, filigranen Frauen am besten. „Das Gesicht darf für den Tomboy- Style nicht zu rund sein", urteilt Alexander Dinter, Creative Director von La Biosthetique. Positiv für den Look sind hohe Wangenknochen, eine straffe Kinnpartie und ein Schwanenhals. Ein absolutes No-go ist diese Frisur für alle großen kräftigen, pausbäckigen oder breitschultrigen Frauen.

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